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Versorgung psychisch kranker Menschen mit Migrationshintergrund

Psychiatrie und Migration
 

Ob in Schulen, Kindergärten, Beratungsstellen, Wohneinrichtungen für Ältere oder Behinderte Menschen, Beschäftigungs- oder Qualifizierungsmaßnahmen etc., Menschen mit Migrationshintergrund sind in allen Lebensbereichen unserer Gesellschaft zu finden. Oft jedoch sind ihre Zugangsmöglichkeiten in den ein oder anderen dieser Bereiche durch Diskriminierung, Sprachbarrieren, kulturelle Prägung oder Unkenntnis eingeschränkt.

Vor Jahren nahmen Träger aus der Sozialpsychiatrie statistische Erkenntnisse zum Anlass sich mit dem Thema Psychiatrie und Migration zu befassen. Denn im Grunde ist die Wahrscheinlichkeit psychisch zu erkranken für alle Menschen nahezu gleich, unabhängig von der Herkunft. Jedoch in den Einrichtungen der Sozialpsychiatrie ist der Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund weit geringer als der Anteil dieser Personengruppe an der Gesamtbevölkerung.

Um diesem Missverhältnis auf die Spur zu kommen und auch Migranten den Zugang zu diesem Hilfesystem zu ermöglichen wurde eine Arbeitshilfe entwickelt, die am 6. September 2011 in aktualisierter Fassung vom Facharbeitskreis Sozialpsychiatrie des Paritätischen NRW verabschiedet wurde. Sie bietet grundlegende Informationen, Checklisten und Literaturhinweise.

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Rund 130 Träger mit etwa 250 gemeindenahen sozialpsychiatrischen Diensten und Einrichtungen und zahlreiche Selbsthilfe- und Angehörigeninitiativen gehören dem Paritätischen in NRW an [Mehr]


 
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