Ein Sofortprogramm des Landes NRW zur Behebung der Folgen der Kinderarmut fordert das Bündnis aus AWO, DGB, GEW, Deutschem Kinderschutzbund und Paritätischem. Dies ist aus Sicht des Bündnisses auch kurzfristig – im Konsens aller Parteien – möglich. Die Lebenssituation armer Kinder und ihrer Eltern ließe sich maßgeblich verbessern durch
Die Vertreter des Bündnisses bieten Politik und Verwaltung auch weiterhin ihre partnerschaftliche Unterstützung zur Bewältigung der Kinderarmut an.
Bereits im August 2009 hatten sich die Organisationen auf Landesebene zusammengeschlossen und gemeinsam ein Memorandum mit einem 10-Punkte-Programm herausgegeben.
Weitere Informationen: Pressematerialien zur Landespressekonferenz NRW am 25. Oktober 2010
Ein NRW-Bündnis aus AWO, Deutschem Gewerkschaftsbund, der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, dem Kinderschutzbund und dem Paritätischen Wohlfahrtsverband appelliert an die Politiker aller Ebenen endlich gemeinsam, abgestimmt und wirksam gegen die anhaltend hohe Armutsquote bei Kindern und Jugendlichen vorzugehen. Nordrhein-Westfalen könne es sich nicht leisten, fast 800.000 junge Menschen dauerhaft ins gesellschaftliche Abseits zu stellen. Ein von den Bündnispartnern vorgestelltes Memorandum zur Bekämpfung der Kinderarmut, das an Politiker aller Ebenen und Parteien verteilt werden soll, weist den Weg aus dem Teufelskreis Armut. Den Schlüssel zur Problemlösung sieht das Bündnis in einer präventiven Ausrichtung der Kinder- und Jugendhilfe und des Bildungssystems sowie in der Begleitung der Risikofamilien mit einer Präventionskette von der Geburt der Kinder bis zu ihrem Eintritt in das Berufsleben. Ebenso fordern die Bündnispartner eine existenzsichernde Grundsicherung für alle Kinder in Deutschland.
Weitere Informationen: Pressematerialien zur Landespressekonferenz NRW am 18. August 2009