Immer mehr ältere Menschen erkranken an Demenzen. Derzeit leben in Deutschland etwa eine Million Demenzkranke und jährlich gibt es etwa 200.000 Neuerkrankungen. Daher werden immer mehr Demenzkranke wegen der Behandlung oder Begleiterkrankungen einer Demenz, Unfällen oder anderen Erkrankungen stationär medizinisch versorgt. Noch gibt es aber wenige dokumentierte Überlegungen dazu, wie eine wirksame und patientenorientierte medizinische und pflegerische Versorgung Demenzkranker im Krankenhaus künftig gestaltet sein sollte.
Im Rahmen dieses Projekts entwickeln und erproben vier Krankenhäuser im Paritätischen Wohlfahrtsverband Nordrhein-Westfalen patientenorientierte Strategien für den Umgang mit und der Begleitung von demenzkranken Menschen im Krankenhaus.
Die vier allgemeinen Krankenhäuser im Paritätischen Wohlfahrtsverband in NRW führen die Praxisprojekte durch und unterstützen das Projekt darüber hinaus organisatorisch und finanziell.
Das Projekt wird wissenschaftlich begleitet und unterstützt durch das
Institut für Pflegewissenschaft
an der Universität Bielefeld
Universitätsstr. 25
33615 Bielefeld
www.uni-bielefeld.de/IPW
Träger des Projektes ist die Gemeinnützigen Gesellschaft für soziale Projekte mbH (GSP), eine Projektgesellschaft des Deutschen PARITÄTISCHEN Wohlfahrtsverband, Landesverband Nordrhein-Westfalen e.V.
Gesellschaft für soziale Projekte mbH
Dr. Susanne Angerhausen (GSP), Projektleiterin
Loher Str. 7
42283 Wuppertal
Tel.: 0202 / 759 1939
eMail: angerhausen@sozialeprojekte.de
www.sozialeprojekte.de
Wie arbeitet das Projekt? Welche Fragen liegen zugrunde, welche Ziele hat es? Ausführliche Informationen bietet die Internetseite der GSP: Mehr
Das Projekt wird hauptsächlich durch die Stiftung Wohlfahrtspflege NRW gefördert. Die Stiftung arbeitet mit der Freien Wohlfahrtspflege NRW zusammen und beteiligt sich an der Finanzierung von innovativen Vorhaben mit Zuschüssen zu den Projektkosten.
Stiftung Wohlfahrtspflege NRW
40190 Düsseldorf
www.sw.nrw.de