Interkulturelle Öffnung beschreibt den Prozess, den Einrichtungen durchlaufen müssen, um ihre Angebote allen in dieser Gesellschaft lebenden Menschen zugänglich zu machen. Dieser Prozess umfasst drei Ebenen, die gleichberechtigt weiterentwickelt werden müssen:
Die Notwendigkeit der Interkulturellen Öffnung basiert auf der Erkenntnis, dass die Menschen mit Zuwanderungsgeschichte auf vielfältige Weise Zielgruppe der Verbände geworden sind. Sie sind nicht mehr nur Kunden der migrationsspezifischen Maßnahmen, sondern auch aller verbandlichen Leistungen, sie sind zugleich Mitarbeiter/-innen, Fach- und Führungskräfte, Mitglieder und nicht zuletzt ehrenamtliche Kräfte in der sozialen Arbeit der Verbände. Sie sind Akteure sozialer Arbeit und verändern auch die soziale Arbeit und die deutsche Professionalität und Mentalität.