Seite drucken   Sitemap   Mail an den Paritätischen NRW   Suchtipps   Hinweise zur Änderung der Schriftgröße  

Hintergrund: Was ist interkulturelle Öffnung

Interkulturelle Öffnung beschreibt den Prozess, den Einrichtungen durchlaufen müssen, um ihre Angebote allen in dieser Gesellschaft lebenden Menschen zugänglich zu machen. Dieser Prozess umfasst drei Ebenen, die gleichberechtigt weiterentwickelt werden müssen:

  • die strukturelle Ebene von Leitbildern, Konzepten, Selbstverständnis und Personalpolitik
  • die fachliche Ebene von Wissen, Methoden, Reflexion der beruflichen Praxis sowie Aus-, Fort- und Weiterbildung
  • die persönliche Ebene von Haltungen, Wertungen und Bewertungen

Die Notwendigkeit der Interkulturellen Öffnung basiert auf der Erkenntnis, dass die Menschen mit Zuwanderungsgeschichte auf vielfältige Weise Zielgruppe der Verbände geworden sind. Sie sind nicht mehr nur Kunden der migrationsspezifischen Maßnahmen, sondern auch aller verbandlichen Leistungen, sie sind zugleich Mitarbeiter/-innen, Fach- und Führungskräfte, Mitglieder und nicht zuletzt ehrenamtliche Kräfte in der sozialen Arbeit der Verbände. Sie sind Akteure sozialer Arbeit und verändern auch die soziale Arbeit und die deutsche Professionalität und Mentalität.

 

Projekt "Kultur kennt keine (Alters-)Grenzen" [Mehr]
Bildungsinitiative des Forums der Migrantinnen und Migranten (FdM) im Paritätischen Gesamtverband [Mehr]
Pressekontakt
Annette Ruwwe I Telefon: 0202 / 2822-388 I Mobil: 0173 / 5830079 I Mail: presse@paritaet-nrw.org


 
top