Engagement und Selbsthilfe auf die Agenda - Der Paritätische NRW bietet ein besonderes Netzwerk der Unterstützung - Freiwilligentätigkeit als gelebte Bürgerbeteiligung: Mit dem EU-Jahr 2011 rückt das Engagement von Freiwilligen in den Fokus der Öffentlichkeit. Als Akteur einer solidarischen Zivilgesellschaft lädt der Paritätische zur Mitwirkung ein.
Auf die Pflicht folgt die Kür - Nach dem Aus des Zivildienstes startet zum 1. Juli 2011 der Bundesfreiwilligendienst. Der Paritätische NRW wird Träger des Bundesfreiwilligendienstes. Zur Umsetzung sind Kooperationen mit den Internationalen Jugendgemeinschaftsdiensten ijgd, der Lebenshilfe NRW und weiteren überregionalen Mitgliedsorganisationen vorgesehen.
Ein guter Anfang: Revision des Kinderbildungsgesetzes - Die erste Stufe der Revision ist ein Schritt in die richtige Richtung, doch weitere müssen folgen. Zum August 2011 soll die Revision des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) wirksam werden: zunächst mit einer ersten Stufe, die wichtige Punkte wie zusätzliche Personalstunden in Angeboten für unter 3-Jährige enthält. Doch mit Blick auf unter 3-jährige Kinder mit Behinderung und die Finanzierung kleiner Träger liegt aus Sicht des Paritätischen NRW noch einiges im Argen.
Thema Sozialer Arbeitsmarkt
Keine Perspektive ohne JobPerspektive - Im Gesetz ist der Beschäftigungszuschuss verankert – doch in der Praxis steht er vor dem Aus. Besser Arbeit als Arbeitslosigkeit finanzieren: Ziel des 2007 gestarteten Programms JobPerspektive war es 100.000 langzeitarbeitslosen Menschen, die auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt keine Chance haben, eine Perspektive zu geben. Doch nun bricht das bewährte Instrument schleichend weg und eine Alternative für die Betroffenen ist derzeit nicht in Sicht.
Hintergrund: Sozialgesetzbuch - 2. Buch (SGBII) - Grundsicherung für Arbeitssuchende - JobPerspektive (§ 16e SGB II)
Thema Jugend
Der Wille ist da, aber die Perspektiven fehlen - Sozial benachteiligten Jugendlichen mangelt es an Chancen – und sie haben dies realisiert. Insgesamt blicken die Jugendlichen in Deutschland optimistisch in die Zukunft. Doch die Kluft zu den 8 bis 15 Prozent weniger Privilegierten wächst. Interview mit Prof. Dr. Mathias Albert, einem der Verfasser der 16. Shell Jugendstudie, über mögliche Lösungsansätze. Ebenfalls im Fokus stand die besondere Situation der Mädchen und der Jugendlichen mit Migrationshintergrund.
Vernetzung über Fachgrenzen hinaus - Gemeinsam Qualität sichern und weiterentwickeln - Interview mit Maike Rock (Geschäftsführerin Paritätische Qualitätsgemeinschaft® Leistungsanbieter in der Eingliederungs- und Gefährdetenhilfe / Fachberaterin Wohnen für Menschen mit Behinderung im Rheinland), Marika Wollschläger (Geschäftsführerin der Offenen Hilfen bei der Lebenshilfe Lüdenscheid e.V.) und Jürgen Wanitzke (QM-Beauftragter bei der Kontakt- und Krisenhilfe im Ennepe-Ruhr-Kreis e.V.) über zielgruppenübergreifendes Qualitätsmanagement (QM) in der aktuellen Arbeitsgruppe (AG 7) der Paritätischen Qualitätsgemeinschaft® Leistungsanbieter in der Eingliederungs- und Gefährdetenhilfe.
Soziale Arbeit rechnen - SROI-Studie der Universität Münster bewertet Arbeit von terra nova e.V. - An die Messung sozialer Dienstleistungen sind hohe Anforderungen zu stellen. Ein neues Verfahren bewertet die Rendite öffentlicher Investitionen. Die Ergebnisse des Bewertungsverfahrens SROI sprechen eine deutliche Sprache: Soziale Arbeit schafft auch finanzielle Werte!