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FORUM Spezial - Jahresbericht 2010/2011

Spitzenverbandliche Entwicklung
Kommunen kürzen bei den freiwilligen Leistungen. Doch gerade vor dem Hintergrund knapper öffentlicher Haushalte ist die Stärkung gesellschaftlicher Initiativkräfte geboten.

Zahlen, Daten, Fakten
Neben 116 290 hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sind rund 250 000 Menschen ehrenamtlich für 3 000 Mitgliedsorganisationen des Paritätischen NRW aktiv. Alle zusammen bilden ein starkes landesweites Netz von Hilfsangeboten und sozialem Bürgerengagement unter dem Dach des Verbandes.

Gleichstellung
Bereits 1995 beschloss die Mitgliederversammlung des Paritätischen NRW, den Vorstand des Verbandes mit Frauen und Männern in gleicher Anzahl zu besetzen. Seitdem hat sich in Sachen Gleichstellung viel getan.

Bürger/-innen- und Nutzer/-innen-Orientierung
Die Interessen der Nutzerinnen und Nutzer sozialer Dienste und Einrichtungen stärker sichtbar machen und aktiv in die Arbeit des Paritätischen einzubeziehen, ist Ziel des neu formatierten Bereichs Bürger/-innen- und Nutzer/-innen-Orientierung im Paritätischen NRW. Dabei kann der Verband auf bewährte Strukturen zurückgreifen.

Inklusion
Vor zwei Jahren verabschiedeten die Vereinten Nationen das Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderung. Der Weg zur vollständigen, selbstbestimmten und gleichberechtigten Teilhabe aller Menschen an unserer Gesellschaft wird jedoch kein leichter sein – und ist nicht zum Nulltarif zu haben.

Interkulturelle Öffnung
Der Paritätische NRW ist dabei, seine Angebote, sein Personal und seine Leitlinien interkulturell zu beleuchten. Dabei richtet er den Blick nicht primär auf die Angebote der Mitgliedsorganisationen, sondern auf die örtlichen und fachlichen Strukturen des Verbandes.

Bildungspotenziale
Das Thema Bildung steht ganz oben auf der gesellschaftspolitischen Agenda. Doch Bildung ist mehr als Schule oder Universität. Sie findet an vielen Orten und auf unterschiedliche Arten statt.

Sozialer Arbeitsmarkt
Die Sparbeschlüsse der Regierung bei der Arbeitsförderung haben fatale Folgen für Langzeitarbeitslose und die Träger von Qualifizierungs- und Beschäftigungsangeboten. Der Paritätische fordert die Rücknahme der Mittelkürzungen und engagiert sich für die Etablierung eines Sozialen Arbeitsmarktes.

Fachkräftemangel
Der Fachkräftemangel hat längst die Sozialwirtschaft erreicht. Vor allem die Alten- und Krankenpflege ist betroffen. In einem Projekt des Paritätischen NRW wurden Hilfen für Einrichtungen in den Bereichen Ausbildung, Personalmanagement und Öffentlichkeitsarbeit entwickelt.

Freiwilligendienste
Mit dem Ende der Wehrpflicht wurde der Bundesfreiwilligendienst als Ersatz für den Zivildienst geschaffen. Der Start verlief mehr als holprig. Trotz aller Kritik birgt die Neuerung enorme Chancen, die Freiwilligkeit in der Sozialen Arbeit auf neue, tragfähigere Füße zu stellen.

Was den Verband und seine Mitglieder, über die im FORUM Spezial abgebildeten fachübergreifenden Themen hinaus, in den Jahren 2010 und 2011 noch bewegt hat, können Sie ausführlich im Online-Jahresbericht nachlesen. Dort erfahren Sie auch mehr über die Arbeit in den Fachgruppen, über die Projekte der Tochterunternehmen und die Aktivitäten der Kreisgruppen.

 

FORUM 3-2011
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Details zur Verbandsarbeit 2010/2011 [Mehr]
Pressekontakt
Annette Ruwwe I Telefon: 0202 / 2822-388 I Mobil: 0173 / 5830079 I Mail: presse@paritaet-nrw.org


 
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