Der Paritätische in NRW. Wir verändern.
Qualitätsgemeinschaften im Paritätischen NRW
"Planen, einteilen, vereinbaren, verläßlich sein, wiederholen, einander helfen, sich gegenseitig Fehler nachsehen und Versäumtes aufholen - wer das beharrlich und gemeinschaftlich betreibt, kann erreichen, was er sich vorgenommen hat."
Hartmut von Hentig
Qualität im Konvoi - rund 200 Einrichtungen nutzen dieses Angebot
Auf der Grundlage einer Vorstandsentscheidung vom 20.01.2001 hat die Geschäftsführung des Paritätischen NRW die Gründung Paritätischer Qualitätsgemeinschaften® beschlossen. Sie sind Bestandteil der verbandlichen Gesamtstruktur und zugleich Ausdruck des Verbandes, in allen Feldern der sozialen Arbeit beispielgebende und dauerhafte Verfahren der Qualitätsentwicklung zu verankern.
Insgesamt 150 Träger mit etwa 200 Einrichtungen aus den Bereichen "Dienstleister am Arbeitsmarkt", "Leistungsanbieter in der Eingliederungs- & Gefährdetenhilfe", "Vollstationäre Pflege" und "Ambulante Pflege" haben sich seit 2002 zu Paritätischen Qualitätsgemeinschaften® zusammengeschlossen.
Ziele
- Vernetzung und Kooperation
- Gemeinsame Qualitätsentwicklung
- Bewahrung der Trägerautonomie
- Gleichberechtigtes Miteinander unterschiedlicher Ausrichtungen
- Stärkung der innerverbandlichen Beziehungen
- Stärkung der verbandlichen Identität
Themen
- Gemeinsame Entwicklung verbindlicher Qualitätskriterien und -standards
- Bearbeitung von Schwachstellen
- Definition von Kernprozessen
- Durchführung wechselseitiger Audits/Visitationen
- gemeinsame Entwicklung eines zertifizierungsreifen Qualitätsmanagementsystems bis hin zur Möglichkeit der gemeinschaftlichen Zertifizierung
- u. a. m.
Vorteile
- zeitnah auf veränderte Rahmenbedingungen reagieren
- zügig, angemessen und systematisch die eigenen Dienstleistungen steuern
- dem Wettbewerb mit anderen Anbietern standhalten
- Synergieeffekte nutzen
- wechselseitig voneinander lernen
Grundlagen
- gesetzliche und behördliche Vorgaben
- Anforderungen und Ziele der Träger (der Qualitätsgemeinschaften) selbst
- fachliche Standards
- anerkannte Qualitätsmanagement-Verfahren und –Instrumente (z.B. DIN EN ISO und EFQM)
Elemente
- Verbindliche und kontinuierliche Zusammenarbeit durch festgelegte Geschäfts- und Beitragsordnung
- Fachliche Anleitung durch QM-ExpertInnen
- Verbandliche Koordination und Begleitung durch die jeweilige Fachberatung des Paritätischen
- Start mit gemeinsamen Voraussetzungen
Aufbau
- Qualitätskonferenz: GeschäftsführerInnen und/oder Vorstände beschließen Geschäfts- und Beitragsordnung sowie Arbeitsplanung.
- Arbeitsgruppen: QM-Beauftragte setzen Beschlüsse der Qualitätskonferenz um.
- Qualitätsausschuss: Ausgewählte Mitglieder der Arbeitsgruppen steuern den Umgang mit aktuellen Entwicklungen.
Weiterführende Dienstleistungen
- Einzelberatung
- Fortbildung
- Fachberatung
- Lobbyarbeit
Ausdruck aus:
http://www.paritaet-nrw.org/content/e14967/e15045/e15073/index_ger.html
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