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Nummer 43 - November 2006
Schwerpunkt: Integrationsarbeitsmarkt
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Editorial - Neuer Integrationsarbeitsmarkt
Integration ist ein positiver Begriff. Das gilt in Pädagogik und Psychologie ebenso wie in Gesellschaft und Politik. Gegenbegriffe sind Abgrenzung oder Ausgrenzung. Der Bielefelder Gewaltforscher Wilhelm Heitmeyer untersucht den Zusammenhang zwischen gesellschaftlicher Ausgrenzung und Gewaltbereitschaft. Er konstatierte unlängst eine seit 20 Jahren zunehmende Ausgrenzung am unteren Ende der sozialen Leiter. Der psychologische Ausgrenzungseffekt, der bis tief in die Mittelschicht hinein reiche, sei durch die Agenda 2010 immens verstärkt worden. In seiner „Desintegrationstheorie” spielt der Zugang zu Arbeit und Einkommen eine zentrale Rolle.
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Drei, zwei, eins - meins? Auktion Arbeitsmarkt!
Der dritte Arbeitsmarkt, die dauerhafte und subventionierte Beschäftigung von Menschen, die auf dem regulären Arbeitsmarkt chancenlos sind, wird salonfähig. Karl-Heinz Theußen und Michael Seligmann beschreiben die Anforderungen an einen nachhaltig wirkenden Sonderarbeitsmarkt aus der Sicht eines Beschäftigungsträgers. Lesen Sie hier die Kurzfassung ihres Diskussionspapiers.
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AGH-Flex Dauerhafte Beschäftigungsförderung in Dormund
In Dortmund arbeitet die Interessengemeinschaft sozialgewerblicher Beschäftigungsinitiativen (ISB e.V.) gemeinsam mit der JobCenter ARGE aktuell an einem Modell zur Umsetzung von längerfristigen bedarfsgerechten Beschäftigungs- und Qualifizierungsangeboten für ALG II-Empfängerinnen und Empfängern.
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Integrationsunternehmen - Basis für einen "3." Arbeitsmarkt?!
Die Integrationsunternehmen werden in der Fachdiskussion um einen 3. Arbeitsmarkt regelmäßig ins Gespräch gebracht. Das Instrument der beruflichen Integration behinderter Menschen ist eine erfolgreiche Möglichkeit Menschen dauerhaft in den Arbeitsmarkt zu integrieren.
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Samhall
Samhall, das schwedische Modell eines dauerhaft öffentlich geförderten Arbeitsmarkts für Menschen mit Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit, galt über lange Jahre in Deutschland als Vorbild. Marie Eriksson, die Fachjournalistin und Arbeitsmarktexpertin aus Stockholm, berichtet für den arbeitsdruck über aktuelle Untersuchungen und Diskussionen, die Jahrzehnte nach dem Aufbau eines dauer-subventionierten Integrations- Arbeitsmarktes in Schweden aktuell und für die hiesige Entwicklung interessant sind.
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Wahre Kosten der Arbeitslosigkeit
Ein staatlich finanzierter, sozialversicherungspflichtiger dritter Arbeitsmarkt scheint vielen zu teuer. Aber zu teuer sind vor Allem die offenen und die verdeckten Kosten der Arbeitslosigkeit. Dr. Rudolf Martens und Tina Hofmann vom Gesamtverband des Paritätischen befassen sich hier mit der Ermittlung und Darstellung derjenigen Kosten, für die sich Kämmerer und Finanzminister interessieren.
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Mindestlohn statt Kombilohn
In der Diskussion um einen „dritten Arbeitsmarkt” spielen die Instrumente Kombilohn und Mindestlohn eine wichtige Rolle. In den letzten Ausgaben des arbeitsdruck haben wir einen Kombilohn, der auf wenige Zielgruppen und den gemeinnützigen Bereich begrenzt bleibt, verbunden mit der Forderung nach einem Mindestlohn. Dr. Claus Schäfer vom gewerkschaftsnahen Institut WSI kommt mit Blick auf die Diskussion auf Bundesebene in der folgenden Analyse zu einem anderen Schluss: Mindestlohn ja – Kombilohn nein.
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Grundsicherung
Seit vielen Jahren fordert der Paritätische eine Grundsicherung, die diesen Namen verdient – also eine existenzsichernde Grundsicherung. Nun gibt es eine politisch interessante Debatte um eine Grundsicherung in Form eines bedingungslosen Grundeinkommens. Vor- und Nachteile dieses Gedankens erörtert Martin Debener, als zuständiger Sekretär des Facharbeitskreises Armut und Sozialhilfe im Paritätischen Landesverband.
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Qualität durch Qualitätsgemeinschaft
Die Qualitätsgemeinschaft Dienstleister am Arbeitsmarkt wurde im März 2003 auf Anregung der Fachberatung Arbeit von 13 paritätischen Trägern gegründet. Seit Mai dieses Jahres haben die ersten Mitglieder der Qualitätsgemeinschaft die DIN EN ISO-Zertifizierung und AZWV-Zulassung. Weitere Träger sind auf dem Weg. Doris Rix, Projektentwicklerin und Geschäftsführerin der QG beschreibt die Ziele und Arbeitsweise, Hürden und Meilensteine.
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Zertifizierte Qualität
Helga Schröder arbeitet als Auditorin für die Deutsche Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen (DQS), eine der 25 von der Bundesagentur zugelassenen fachkundigen Stellen für die Träger- und Maßnahmezulassung nach AZWV. Seit Mai hat sie Mitglieder der Paritätischen Qualitätsgemeinschaft Dienstleiter am Arbeitsmarkt (QG), auditiert und begutachtet.
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Einführung eines Qualitätsmanagementsystems
ASH-Sprungbrett e.V., ist Mitglied der Qualitätsgemeinschaft Dienstleister am Arbeitsmarkt. Der Verein ist seit über 20 Jahren im Rhein – Erftkreis erfolgreich für die Integration von Benachteiligten tätig. Die QMB Katharina Dammer berichtet über den Weg bis zur Zertifizierung.
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Kombilohn NRW
Der Kombilohn NRW gewinnt an Format und Fahrt. Zahlreiche Regionen des Landes haben bereits mit der Umsetzung konkreter Projekte begonnen, weitere werden bis zum Jahresende folgen. Das ist das Ergebnis einer Umfrage, die die Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung (G.I.B.) im Auftrag des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW durchgeführt hat.
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Praxis Kombilohn
Care24 – der Düsseldorfer Krankenpflegedienst bietet die gesamte Bandbreite der Pflege und Versorgung von Menschen mit schwersten körperlichen und psychischen Krankheiten an – vom Einkaufen bis zur Sterbebegleitung. Er ist einer der ersten Arbeitgeber in NRW die Kombilohnarbeitsplätze eingerichtet haben. Die Geschäftsführerin Elke Leuchtenberg berichtet in einem Gespräch mit dem Fachberater Andreas Langer über ihre Erfahrungen.
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Entwicklungspartnerschaft auf Bundesebene
Ende 2004 legte der Paritätische Wohlfahrtsverband ein Konzept zur „GemeinwohlArbeit ” vor. Aufbauend auf diesem Papier wurde im Januar 2005 vom Gesamtverband in den Landesverbänden des Paritätischen ein Konzeptwettbewerb ausgelobt. Die Träger wurden aufgerufen, im Rahmen eines Equalprojektes den Gemeinwohl-Ansatz für unter 25 Jährige zu erproben und diesen gemeinsam unter Projektleitung des Landesverbandes NRW weiter zu entwickeln.
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25 Jahre Dalke gGmbH
Im September 1981 wurde mit der Gründung der Firma Dalke gGmbH in Gütersloh ein Meilenstein für die Entwicklung eines erfolgreichen und passgenauen Integrationsinstrumentes für behinderte Menschen in den allgemeinen Arbeitsmarkt gelegt. Mit einem Festakt und einer Podiumsdiskussion mit Fachleuten wurde in diesem Jahr das Jubiläum gefeiert.
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Willkommen beim Paritätischen - Einladen Espelkamp gGmbh
Im Zentrum der Stadt Espelkamp entstand im Rahmen eines Kooperationsprojektes der beiden paritätischen Träger Hexenhaus e.V. und Zentrallager gGmbH im Jahre 2006 ein „Soziales Kaufhaus”. Im Juni 2006 konnte der Paritätische Wohlfahrtsverband die EinLaden Espelkamp gGmbH als neues Mitglied begrüßen.
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Compliment
COMPLIMENT – Competence Development and Age-Diversity – Selbstgesteuertes Lernen und Kompetenzentwicklung mit älteren und jüngeren Beschäftigten des Sozialen Sektors
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COMPLIMENT
Schulung älterer Arbeitnehmer im Sozialbereich
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