Junger Mann von hinten, schaut in die Ferne

Abschiebestopp

Aktionsgemeinschaft Junge Flüchtlinge in NRW appelliert an Landesregierung

Die Aktionsgemeinschaft Junge Flüchtlinge in NRW, zu der auch das Paritätische Jugendwerk NRW (PJW NRW) gehört, fordert die neue Landesregierung auf, nicht nach Afghanistan abzuschieben und sich für einen bundesweiten Abschiebestopp nach Afghanistan einzusetzen.

Die Aktionsgemeinschaft macht darauf aufmerksam, dass sich die Sicherheitslage – nicht nur durch den Anschlag auf die deutsche Botschaft in Kabul am 31. Mai 2017 – stark verschlechtert habe. Afghanistan befindet sich derzeit im Krieg mit 20 terroristischen Gruppierungen. Es gibt viele zivile Opfer. Die Sicherheitslage müsse deshalb unter besonderer Berücksichtigung humanitärer Gesichtspunkte neu bewertet werden. Ein Abschiebestopp zum Schutz der Menschen sei dringend geboten. Menschen einer Todesgefahr auszusetzen, missachte humanitäre Grundlagen sowie Flüchtlings- und Menschenrechte.

Große Verunsicherung


Die Aktionsgemeinschaft Junge Flüchtlinge in NRW weist darauf hin, dass diese Situation zu einer großen Verunsicherung unter jungen Afghaninnen und Afghanen führt. Die permanente Androhung einer Abschiebung und die Unklarheit förderten einen Zustand der Angst und Hoffnungslosigkeit. Sie setzt sich deshalb für eine Bleiberechtsregelung ein, die insbesondere jungen Menschen Integrationsperspektiven eröffnet.

Die Aktionsgemeinschaft Junge Flüchtlinge in NRW fordert einen Abschiebestopp nach Afghanistan.
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