Mit Rassismus, Antisemitismus und Rechtsextremismus umgehen

Handreichung für Ehren- und Hauptamtliche in Wohlfahrtsverbänden

Der Paritätische Gesamtverband hat zusammen mit anderen Wohlfahrtsverbänden eine Handreichung mit dem Titel „Miteinander gegen Hass, Diskriminierung und Ausgrenzung" herausgegeben. Sie soll Menschen, die haupt- oder ehrenamtlich in den Verbänden aktiv sind, für Rassismus, Antisemitismus und Rechtsextremismus sensibilisieren und ihnen helfen, damit umzugehen.

Wie soll man reagieren, wenn ein Kollege einen antisemitischen Spruch fallen lässt? Was kann man tun, wenn sich in der Kita ein Kind lautstark weigert, neben einem dunkelhäutigen zu sitzen? Was ist eine angemessene Antwort, wenn eine Bewohnerin im Seniorenheim ihre Pflegekraft rassistisch beleidigt? Das richtige Reagieren ist oft nicht einfach. Aber das Wichtigste ist, dass die vielen Erscheinungsformen von Rassismus, Antisemitismus und anderen Diskriminierungen überhaupt erkannt werden – und dass darüber gesprochen wird. Falsch wäre es, problematische Vorfälle aus Unwissenheit oder Unsicherheit oder auch aus Sorge vor einem schlechten Bild in der Öffentlichkeit herunterzuspielen oder zu ignorieren.

Infos, Tipps und Hinweise


Die Handreichung der Wohlfahrtsverbände zeigt, welche Strategien und Erscheinungsformen von Rechtsextremismus und -populismus es gibt, gibt Tipps für einen richtigen Umgang und weist auf Beratungs- und Unterstützungsangebote hin. Die Handreichung kann auf der Internetseite des Paritätischen Gesamtverbandes kostenlos heruntergeladen werden.