Detailaufnahme eines rollstuhl, der über eine Rampe aus Lego in ein Geschäft fährt

Mehr Barrierefreiheit durch Lego

Rollstuhlrampen mit Bausteinen bauen

Bereits eine kleine Stufe bedeutet für einen Menschen im Rollstuhl oft, dass er ein Geschäft nicht besuchen kann. Denn häufig verfügen die Läden über keine Rampen, die einen barrierefreien Zugang ermöglichen. Es gibt aber eine simple Lösung: Mit Hilfe der altbekannten Legosteine lassen sich kleine Rampen bauen, die rollstuhlfahrenden Menschen den Zugang ermöglichen. Pro Mobil aus Velbert, Mitgliedsorganisation im Paritätischen NRW, greift diese Idee nun auf und baut die Mini-Rampen für Geschäfte in den Städten Velbert und Heiligenhaus.

Einfache Alternative


Ursprünglich stammt die Idee zu den Lego-Rampen vom Aktivisten für Inklusion und Behindertenrechte Raul Krauthausen. Zusammen mit seinen Mitbewohner/-innen entwickelte er einen Prototyp und stellte die Anleitung auf seine Internetseite. Die Rampen lassen sich ganz einfach nachbauen und sie sind so eine kostengünstige und schnelle Alternativen zu einer „echten“ Rampe.  

Idee verbreitet sich


Für Velbert und Heiligenhaus hat Pro Mobil bereits 50 Rampen gebaut. Die erste wurde passenderweise beim Spielzeuggeschäft Brummbär eingeweiht, das die Aktion nun mit einer Lego-Spende unterstützt. Weitere Rampen sowie eine Weiterentwicklung sind in Planung. Auch in anderen Städten fand die Idee von Raul Krauthausen bereits zahlreiche Nachahmende.

Eine pragmatische Lösung, um kleinere Stufen für Rollstuhlfahrer/-innen überwindbar zu machen: Rampen aus Lego.
©Pro Mobil