Ein Mikrofon in einem Radiostudio. Im Hintergrund leuchtet die Aufnahmelampe.

Hörfunkpreis

„Sozialpreis NRW“ würdigt Radio-Beitrag über Hilfen bei Gewalt und Missbrauch

Einmal im Jahr vergibt die Landesanstalt für Medien NRW den Hörfunkpreis als Anerkennung für kreative und qualitativ hochwertige Programmleistungen im nordrhein-westfälischen Privatfunk. Damit auch soziale Themen in den Lokalradios wahrgenommen und gewürdigt werden, stiften die NRW-Wohlfahrtsverbände den Sonderpreis „Sozialpreis NRW“. In diesem Jahr ging er an Florian Rübener von Radio Wuppertal für seinen Beitrag „Gegen das Schweigen: Wer hilft bei Gewalt und Missbrauch“.

Nicht aus Scham schweigen

„Sie haben ein schwieriges Thema aufgegriffen und trotz der belastenden Thematik einen sehr eindrücklichen O-Ton einer Betroffenen eingeholt“, würdigte Christian Heine-Göttelmann, Vorsitzender der Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege, die den Preis gestiftet hat. Der Reporter Rübener habe vor allem auch darauf hingewiesen, wo und wie sich Opfer von Gewalt und Missbrauch Hilfe holen können. Er ermutige dazu, nicht aus Scham zu schweigen. Dabei berühre der Beitrag, ohne emotional in Klischees zu verfallen. In dem Beitrag kommen auch Mitarbeitende von Beratungsstellen zu Wort, zum Beispiel vom Deutschen Kinderschutzbund Wuppertal, Mitgliedsorganisation im Paritätischen NRW.

 

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