Gemeinsam. Sozial. Für NRW.

Positionen und Forderungen der Wohlfahrtsverbände zur Landtagswahl 2017

Am 14. Mai 2017 stimmen die Menschen in Nordrhein-Westfalen darüber ab, welche Parteien und Abgeordneten künftig im Landtag vertreten sind. Sie entscheiden somit, in welche politische Richtung es in den kommenden fünf Jahren geht. Unter dem Motto „Gemeinsam. Sozial. Für NRW.“ hat die Freie Wohlfahrtspflege NRW einen Katalog sozialpolitischer Positionen und Forderungen entwickelt, die mit der Politik diskutiert werden sollen. Denn welche Sozialpolitik in NRW gemacht wird, hat nicht nur direkte Auswirkung auf die Wohlfahrtsverbände, sondern auch auf die Unterstützung, die die Menschen in den sozialen Einrichtungen und Diensten bekommen.

Die Landesarbeitsgemeinschaft der Freie Wohlfahrtspflege NRW, zu der auch der Paritätische NRW gehört, hat 90 Wahlprüfsteine zu verschiedenen Themen entwickelt. Dazu zählen unter anderem Positionen aus den Bereichen Bildung, Integration, Pflege, Sucht- oder Schuldnerberatung. Im Fokus steht vor allem der gesellschaftliche Zusammenhalt. Damit dieser Bestand hat, muss die Politik aus Sicht der Wohlfahrtsverbände verstärkt die Armut bekämpfen, für mehr Chancengerechtigkeit sorgen, allen Menschen in NRW gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen und die Hilfe zur Selbsthilfe fördern. Denn nur so wird es gelingen, den dem wachsenden Rechtspopulismus etwas entgegenzusetzen.

Zusätzliche Wahlprüfsteine des Paritätischen NRW


Über diese Positionen hinaus sind dem Paritätischen NRW weitere Themen besonders wichtig. Deshalb hat er zusätzlich drei weitere Wahlprüfsteine zu den Themen Migration, Frauen und Mädchen und LSBTTI* entwickelt.

Zur NRW-Landtagswahl 2017 haben die Wohlfahrtsverbände gemeinsame Wahlprüfsteine entwickelt.