Junger Mann puuzlet mit Mädchen

Bürgerschaftliches Engagement

Bürgerschaftliches Engagement ist wichtig für eine lebendige und soziale Zivilgesellschaft. Es stärkt Demokratie, Toleranz und Zusammenhalt und sichert die Innovationsfähigkeit einer Gesellschaft. Davon ist der Paritätische NRW seit jeher überzeugt. Schließlich ist das bürgerschaftliche Engagement in den Mitgliedsorganisationen Keimzelle, Antriebsquelle und bis heute eine tragende Säule des Verbands: Menschen, die sich bürgerschaftlich engagieren und gesellschaftliche Veränderungen anstoßen wollen sowie soziale Organisationen, die dieses Engagement professionell begleiten, finden im Paritätischen ein Dach. Unter diesem Dach sind mehr als 200.000 Menschen in Ehrenamt und Selbsthilfe aktiv. Neun von zehn Mitgliedsorganisationen des Paritätischen NRW sind Vereine. Rund eine Million Menschen unterstützen diese Organisationen durch ihre Mitgliedschaft.

Anlaufstelle und Vermittler


Der Paritätische ist vor Ort Anlaufstelle und Vermittler für Menschen, die sich engagieren, neue soziale Bewegungen anstoßen oder innovative soziale Organisationen gründen wollen. Der Paritätische vernetzt Akteure vor Ort, betreibt selbst Freiwilligenagenturen, kooperiert mit anderen Ehrenamtsagenturen und vermittelt in Freiwilligendienste.

Unterstützung bei Arbeit mit Ehrenamtlichen


Zudem unterstützt der Paritätische NRW seine Mitgliedsorganisationen bei ihrer Arbeit mit Ehrenamtlichen. Er berät und qualifiziert, erarbeitet Arbeitshilfen, organisiert Austauschforen und ist Ansprechpartner für alle Fragen rund ums Ehrenamt – vom Versicherungsschutz bis zur Nachwuchsgewinnung. Außerdem engagiert sich der Verband in verschiedenen eigenen Projekten und Kooperationen zum Thema, etwa als Mitherausgeber einer Studie zu Engagementpotenzialen im Paritätischen oder dem Projekt Qualifizierung von Vereinsbegleitern und Vereinsbegleiterinnen.

Gegen die Ausnutzung des Ehrenamts


Bei allen Aktivitäten setzt sich der Verband auch auf politischer Ebene stets für die wertschätzende Einbindung von ehrenamtlichem Engagement ein und positioniert sich gegen die Ausnutzung und Monetarisierung des Ehrenamts: Bürgerschaftliches Engagement darf kein Ersatz für hauptamtliche, öffentlich geförderte Dienstleistungen im Sozialbereich sein.

Zuordnung des Themas im Verband:


Fachgruppe Bürgerschaftliches Engagement (Fachgruppenleiter: Wilfried Theißen)