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Inhalt
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Profiling und Co.
Mit "passgenauer Arbeitsvermittlung" und "Assessmentcentern" haben wir uns in früheren Ausgaben des arbeitsdruck ausführlich befasst, die Potentiale der Methoden dargestellt. Kontinuierlich spült die Methoden-Konjunktur neue Begriffe nach oben - und in die Gesetze. Neu eingeführte Anglizismen versprechen Erfolg. Nach der Wahl und vor der Umsetzung der Hartz-Vorschläge stehen große Veränderungen vor der Tür. Das gilt für Strukturen wie für Methoden. Bei Redaktionsschluss gibt es in beiden Bereichen noch viele Fragezeichen. Mit dieser Ausgabe des arbeitsdruck (ausnahmweise die Erste und Einzige in diesem Jahr) widmen wir uns der methodischen Seite und versuchen, die Wirklichkeit hinter den modischen Überschriften zu reflektieren.
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Fortbildung "Casemanagement" im Modellprojekt Sozialagenturen
Der Modellversuch "Sozialagenturen" läuft seit Oktober 2001 bis Ende 2004. Das Land stellt dabei Mittel für Organisationsberatung u. -entwicklung, MitarbeiterInnenqualifizierung sowie zur wissenschaftlichen Begleitung zur Verfügung. Im Rahmen des Modellprojekts findet für die beteiligten MitarbeiterInnen eine Fortbildung im Casemanagment statt.
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Job-Center der Werkstatt im Kreis Unna gGmbH
"Job-Center" ein Begriff, der spätestens seit den Hartz-Vorschlägen in aller Munde ist. Doro Rengers, Abteilungsleiterin der Werkstatt im Kreis Unna gGmbH, einer Mitgliedsorganisation des PARITÄTISCHEN NRW, erläutert in diesem Interview das Kooperationsprojekt ihrer Einrichtung mit dem Schwerter Arbeitsamt.
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Soziale Personalentwicklung in der Beschäftigungsförderung
In Mülheim an der Ruhr ist in den letzten Jahren ein buntes und vielfältiges Angebot neuer innovativer Dienstleistungen entwickelt worden. Unter dem Dach der Paritätischen Initiative für Arbeit e.V. (PIA) sind dabei Dienstleistungen entstanden, die das Leben in vielen Bereichen etwas leichter machen.
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Sozialhilfe umbauen!
Über steigende Kosten wird viel geredet - über die Menschen, die auf persönliche und materielle Unterstützungsleistungen angewiesen sind und darüber wie sie aus ihrer Notlage heraus kommen können, noch zu wenig. So muss die aktuelle politische Diskussion um die Neuordnung von Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe zusammengefasst werden.
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Anti-Gewalttraining
In Zeiten hoher Jugendarbeitslosigkeit ist der Wettlauf um Ausbildungsplätze oft hart. Insbesondere Jugendliche, die mit ihren schulischen Voraussetzungen den steigenden, fachtheoretischen Anforderungen der Ausbildung ohne Förderung nicht gewachsen sind, werden immer mehr aus dem System der dualen Ausbildung verdrängt. Schwierigkeiten im Sozialverhalten verschärfen das Problem. Finanziert durch das MASQT hat die Hauptstelle RAA in zwei Trainingskursen 50 MultiplikatorInnen zum/zur "Anti-Gewalt- und Coolness-TrainerIn" fortgebildet, die inzwischen das Training dazu anbieten.
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Arbeitsmarktintegration durch Patenschaften
Sich um Jugendliche zu kümmern, ihnen eine Perspektive aufzuzeigen und ihnen kontinuierlich zu helfen, bis sie ins Arbeitsleben integriert sind, das ist ein Prozess, für den sich Arbeitsminister Harald Schartau parallel zu den professionellen Strukturen ehrenamtliche Helfer wünscht.
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Profiling: Neuer Ansatz oder alter Hut?
Mit dem Job-Aqtiv-Gesetz tauchte ein neuer Anglizismus in der Arbeitsmarktdiskussion auf. Ob bei den Trägern oder den Arbeitsämtern, alle sprechen vom Profiling.
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Profiling - ein Modell für die Zukunft?
"Frühzeitige Erkennung des Risikos längerfristiger Arbeitslosigkeit durch Profiling und Entwicklung neuartiger Verfahren zur Verringerung dieses Risikos durch systematisches Fall-Management unter Beteiligung von Dritten," unter diesen Titel stellte das Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) eine erste Untersuchung über die Möglichkeiten von Profiling.
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Arbeit ist mehr als nur Erwerbsarbeit!
Das krisengeschüttelte Ende der Erwerbsarbeitsgesellschaft ist in aller Munde. Analysen und Szenarien des Untergang sind ausreichend beschrieben. Konsequenzen, die aus dieser Sackgasse führen sind jedoch nicht erkennbar. Die Autorin möchte die Normalität angreifen, anstatt sie zu fordern, sie will Alternativen aufzeigen und vor allem Fragen stellen.
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Noch ein Programm oder neue Ära der Arbeitsmarktpolitik?
Arbeitsmarktpolitische Papiere und Modellprojekte zu beschreiben ist eine undankbare Aufgabe. Kaum ist ein Modellprojekt gestartet, werden Experimente daraus in die Fläche übertragen, deren Wirkung kaum ernsthaft abzuschätzen sind. Die Umstrukturierung der Bundesanstalt für Arbeit "Arbeitsamt 2000" ist noch nicht abgeschlossen, da schafft das Job-Aqtiv-Gesetz wieder ganz neue Möglichkeiten, während parallel die Ausweitung des Mainzer-Modells durch die Vorschläge der Hartz-Kommission überholt wurden. Allerdings ist "Hartz" ein Entwurf anderen Kalibers. Auch den Wohlfahrtsverbänden wachsen hier neue Gestaltungsaufgaben zu.
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Faule Arbeitslose?
"Es gibt kein Recht auf Faulheit in unserer Gesellschaft". Mit diesen Worten brach Bundeskanzler Schröder Anfang April 2001 eine heftige Debatte über "Faulenzer", vom Zaun. Die für die Mehrheit der Arbeitslosen provozierende Unterstellung der Faulheit löste eine große öffentliche Aufregung aus. Aus historischer Sicht kam sie freilich nicht unerwartet, sondern lässt auf einen arbeitsmarktpolitischen Reflex-Automatismus schließen: Immer wenn Regierungen kurz vor der Wahl stehen und die Konjunktur lahmt, wird die Alarmglocke "Faulheitsverdacht!" geläutet, auch wenn es keine objektiven Anhaltspunkte für faulere Arbeitslose gibt.
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Arbeitsmarktentwicklung - Profiling - Vermittlung
Die von der Bundesregierung initiierte Diskussion zur Arbeitsmarktpolitik erweckt den Eindruck, die Massenarbeitslosigkeit sei in erster Linie ein organisatorisches Problem, dem mit einem an der Wirtschaft angelehnten Management der Arbeitsvermittlung schon beizukommen sei. Wesentliche Aspekte der Wirtschafts- und Arbeitsmarktentwicklung sprechen dagegen. Da die Landesregierung Nordrhein-Westfalens die Gestaltung des Vermittlungsprozesses zu ihrem arbeitsmarktpolitischem Credo erhoben hat, soll das Beispiel des nordrhein-westfälischen Arbeitsmarkts näher untersucht werden.
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Offensive für Ältere
Im Rahmen der aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) mit fast 3 Mrd. Euro finanzierten Gemeinschaftsinitiative EQUAL werden europaweit innovative Ansätze erprobt, um Diskriminierung und Ungleichbehandlung im Zusammenhang mit dem Arbeitsmarkt zu bekämpfen. Als eine von über 100 Entwicklungspartnerschaften in Deutschland erarbeitet die "Offensive für Ältere", ein Zusammenschluss von 17 Partnern aus den Bereichen Wohlfahrtspflege, Wissenschaft und Wirtschaft, Strategien gegen die Ausgrenzung Älterer vom Arbeitsmarkt.
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Vermittlungsarbeit im Integrationsfachdienst
Integrationsfachdienste (IFD) sind ambulante Dienstleister zur Teilhabe schwerbehinderter Menschen am Arbeitsleben. IFD unterstützen behinderte ArbeitnehmerInnen bei der Aufnahme, Ausübung und Sicherung von Beschäftigung. Über die Vermittlungsarbeit des IFD gGmbH in Köln einer Mitgliedorganisation des PARITÄTISCHEN berichtet der folgende Artikel.
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