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Willkommen beim Paritätischen in Nordrhein-Westfalen





Inhalt

  • Bruchstellen in Erwerbsbiografien
    Reibungslose Übergänge in Erwerbsbiografien sind für uns kein Thema. Schule, Ausbildung, unbefristete Festanstellung - so what? Das Thema sind die Brüche; und hier besonders die, die nicht von alleine heilen.
  • Modellprojekt Sozialagenturen
    Arbeits- und Sozialminister Harald Schartau strebt an, ab 2004 Sozialagenturen in NRW flächendeckend ein zu führen, die möglichst bald auch für BezieherInnen von Arbeitslosenhilfe zuständig sein sollen; er verfolgt zielstrebig die Zusammenlegung von Sozial- und Arbeitslosenhilfe.
  • "Brüche ... live"
    Achmed hat die Faxen dick. 18 Monate ist er nun schon bei dem Arbeitgeber, zu dem er im Rahmen von "Jugend in Arbeit" vermittelt wurde. Trotz aller Versprechungen hat er als einziger Mitarbeiter noch keine Lohnerhöhung erhalten.
  • Bruchstellen in Erwerbsbiografien und aktive Arbeitsmarktpolitik
    Aktive Arbeitsmarktpolitik hatte in den vergangenen Jahren die Funktion, die Zugangsvoraussetzungen zum Arbeitsmarkt und die Vermittlungsaussichten zu verbessern. Angebote für Arbeitslose oder Menschen, die von Kündigungen bedroht waren, umfassten Orientierungskurse, Qualifizierung oder auch befristete Beschäftigung. Das Ziel sollte es immer sein, die Teilnehmer und Teilnehmerinnen wieder in reguläre Beschäftigung zu vermitteln, d.h. in den ersten Arbeitsmarkt. Je nach Art der Angebote, nach Zusammensetzung der Zielgruppe usw. variierten die Übergangsquoten zum Teil erheblich. Rückblickend muss festgestellt werden: Die Teilnahme an einer Qualifizierungsmaßnahme allein ist bei weitem keine Garantie für eine erfolgreiche Integration in Arbeit.
  • Die Opfer zu Tätern umdefinieren?
    Der neue Trend: Fördern und Fordern Es ist in aller Munde: Fördern und Fordern, der ermunternde Sozialstaat, die aktivierende Arbeitsmarktpolitik. Dem neoliberalen Konzept des sozialpolitischen Lean-Managements und der Kürzung von Sozialleistungen aus der Thatcher/Kohl-Ära wird das "neosoziale" Konzept des Dritten Weges (Blair/Schröder) als Alternative angedient.
  • Früherkennungssystem für zukünftigen Arbeitskräftebedarf
    Nachhaltige Arbeitsmarktpolitik braucht genaue Kenntnisse über den Arbeitsmarkt und seinen aktuellen und zukünftigen Bedarf. Diese Kenntnisse im Arbeitsamtsbezirk Wesel zu gewinnen und dabei ein Früherkennungssystems zu erproben, das versucht die Gemeinschaftsinitiative PERMANENT - Personal-Management Niederrhein, des Berufsfortbildungswerks (bfw) und des Moerser Arbeitslosenzentrums e.V. (MALZ).
  • Nachhaltigkeit in der Arbeitsmarktpolitik
    Auch Langzeitarbeitslose sind erreichbar, das zeigt die Arbeit der Arbeitslosenberatungsstellen in Nordrhein-Westfalen. Mit dem Ende der Landesförderung und dem Beginn der Regionalisierung am 01.01.2002 zieht Kerstin Gebauer (G.I.B., Bottrop, fachliche Begleitung der Beratungsstellen für Langzeitarbeitslose NRW) eine Bilanz, die zeigt, dass Ansätze zur Nachhaltigkeit und Qualität von Beratungsarbeit erfassbar sind.
  • Mit dem BUS in die Erwerbsbiographie
    Die Baustelle "Übergang von der Schule in den Beruf" wurde in den letzten Jahren verstärkt außerhalb von Schulen bearbeitet. Die Träger der Jugendsozialarbeit/-berufshilfe beklagten die mangelnde Kooperationsbereitschaft von Schulen und LehrerInnen. Mit dem zum Schuljahr 2001/2002 begonnenen Modellprojekt "BUS" wird der Auftrag für die Schulen wieder aktualisiert.
  • "Centrum Werk en Inkomen" eine Art "Sozialagenturen" in den Niederlanden
    "Zentrum für Arbeit und Einkommen" werden die "Sozialagenturen" in den Niederlanden heißen, wenn sie am 1. Januar 2002 in 130 von 460 Gemeinden der Niederlande ihre Arbeit aufnehmen und die Arbeitsämter komplett ersetzen. Ziel ist es, die Hilfe aus einer Hand zu organisieren. Eine Betrachtung der geplanten Organisation und inhaltlichen Ausrichtung kann unsere Diskussion über Sozialagenturen und die Zusammenlegung von Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe, sicher beleben.
  • Langsam aber Gender
    Mit Beginn der neuen Förderphase der EU-Strukturfonds ist Gender-Mainstreaming (GM) auch in der nordrhein-westfälischen Arbeitsmarktpolitik geplant. Was GM aber bedeutet oder vielmehr wie GM in einer regionalisierten Arbeitsmarktpolitik umgesetzt werden kann, ist weiter unklar.
  • Transfergesellschaften - Alternative zur Atrbeitslosigkeit
    Spätestens seit dem Amtsantritt des NRW-Arbeitsministers Harald Schartau hat der Begriff "Transfergesellschaften" eine bis dahin nicht gekannte Popularität erhalten. Als quasi neue Wunderwaffe gegen die Arbeitslosigkeit fand das Instrument der Transfergesellschaft schnell medienwirksame Verbreitung.
  • Aufbruch in den Köpfen - der Arbeitsmarkt für Altere
    Mit Beginn des Jahres 2000 hat das Moerser Arbeitslosenzentrum (MALZ e.V.) mit Standort in Krefeld eine spezielle arbeitsmarktpolitische Maßnahme für ältere Arbeitslose eingerichtet. In Kooperation mit der Arbeitsverwaltung und dem Regionalsekretariat wird hier mit den Prinzipien der Freiwilligkeit und der individuellen Betreuung versucht, verstärkt arbeitslose Menschen ab 45 Jahren zu beraten, zu betreuen und in den Arbeitsmarkt zu integrieren.
  • Neue Integrationsfachdienste landesweit akiv
    Nach der Einführung des Gesetzes zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit Schwerbehinderter sind die Integrationsfachdienste in NRW unter den neuen Organisations- und Förderbedingungen an den Start gegangen. Kooperationsverbünde verschiedener Träger haben die Aufgabe die bisherigen Qualitätskriterien wie Wohnortsnähe, Niedrigschwelligkeit des Angebots, behinderungsspezifische Binnendifferenzierung und auch die regionale Vernetzung einzuhalten. Im Bereich der Vermittlung wurde nachgebessert. Das Arbeitsamt hat Kriterien für die Zuweisung vorgegeben, nach denen nur anerkannt schwerbehinderte Personen, die arbeitslos bzw. arbeitssuchend sind, Zugang zu dem vermittelnden Teil des Integrationsfachdienst haben.