Der Paritätische NRW

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Zwei Hände halten sich. Beide tragen Armband in Regenbogenfarben.

Solidarität und Haltung zeigen: Queer March in Köln

07.08.2026

Am Sonntag, 9. August 2026, findet in Köln eine Demonstration als Reaktion auf den Anschlag auf den Berliner Christopher Street Day statt. Der sogenannte Queer March soll deutlich machen: Wer die Freiheit der queeren Community und unserer Gesellschaft infrage stellt oder einschränken will, legt sich mit den Falschen an. Organisiert wird die Demonstration von verschiedenen Vereinen und Organisationen, darunter auch Mitgliedsorganisationen des Paritätischen NRW. Start ist um 14 Uhr an der Deutzer Werft.

Solidarität, Haltung, Forderungen

Die Organisator*innen rufen dazu auf, durch die Teilnahme Solidarität mit den Opfern des Anschlags und der gesamten queeren Community zu zeigen und Haltung zu beziehen. Zugleich fordern sie Maßnahmen von Bund, Ländern und Kommunen, die queere Strukturen und queeres Leben nachhaltig schützen und stärken. So wollen sie der wachsenden Queerfeindlichkeit in unserer Gesellschaft wirksam begegnen. In ihrem Aufruf machen sie deutlich, dass sie sich nicht von Rechtsextremist*innen instrumentalisieren lassen – insbesondere nicht für Hass gegen Menschen muslimischen Glaubens.

Gesamtgesellschaftlicher Zusammenhalt

Organisiert wird der Queer March von der Aidshilfe Köln, dem Jugendzentrum anyway, dem Verein rubicon, SCHLAU Köln und dem Verein SOFRA – Queer Migrants – allesamt Mitgliedsorganisationen des Paritätischen NRW. Weitere Organisator*innen sind der Verein Cologne Pride, das Centrum Schwule Geschichte, [ku:] – queere Entfaltung, die Metropolitan Community Church (MCC) Köln, RAR – Richtig am Rand und der SC Janus. Auf der Bühne sprechen Sven Lehmann, ehemaliger Queerbeauftragter der Bundesregierung, Julia Monro, bundesweit aktive Trans-Aktivistin und unter anderem Mitglied im Bundesvorstand des LSVD+, sowie Bonyad Bastanfar, Queer-Beauftragter von Women Life Freedom Unity und Mitbegründer der Kampagne #NieWiederLeise. Für musikalische Unterstützung sorgt Marcella Rockefeller. Zahlreiche bekannte Persönlichkeiten aus Medien, Kultur, Unterhaltung und Aktivismus unterstützen den Aufruf und setzen ein sichtbares Zeichen für Vielfalt, Gleichberechtigung und gesellschaftlichen Zusammenhalt (Video Instagram).