Der Paritätische NRW

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Arbeitshilfe „Systemsprenger - was tun?"

Die Anzahl junger Menschen, die nicht mehr durch das komplexe System der Jugendhilfe erreicht werden, steigt an. Spezialisierte, individualisierte Hilfen für die so genannten Systemsprenger*innen werden verstärkt nachgefragt. Aufgrund der komplexen und schwierigen Herausforderungen für die freien und öffentlichen Träger und der Scheu vor der Verantwortung für das damit oft einhergehende Risiko, kommen die Hilfen aber oft nicht zustande. Die Angst, Schaden von dem jungen Menschen nicht abwenden zu können, kann also dazu führen, dass er letztendlich unversorgt bleibt.

Um dieser Spirale der Hilflosigkeit zu entgehen, bedarf es einer innovativen, kreativen und risikobereiten Kinder- und Jugendhilfe, die über die eigenen Grenzen hinaus denkt, träger- und systemübergreifend agiert, die jungen Menschen und die für sie relevanten Bezugssysteme aktiv an der Hilfegestaltung beteiligt und dem jungen Menschen immer wieder neue Angebote macht, bis das Passende gefunden ist. 

Die Arbeitshilfe „Systemsprenger – was tun? Grundlagen und Standards für die Arbeit mit jungen Menschen, die von den Regelangeboten der Kinder- und Jugendhilfe nicht erreicht werden“ der Arbeitsgruppe „Systemsprenger“ des Paritätischen NRW beleuchtet die Herausforderungen, erklärt den Begriff „Systemsprenger“ und zeigt, wie eine innovative, träger- und systemübergreifende Hilfegestaltung gelingen kann, die junge Menschen aktiv einbezieht und nachhaltige Unterstützung ermöglicht.

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Dateittyp pdfSystemsprenger - was tun?
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