Der Paritätische NRW

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Eine ältere Frau mit einer Gehhilfe sitzt in einem Sessel.
© pikselstock/Adobe Stock

Voll­sta­tio­nä­re Pf­le­ge

Pflegebedürftige, meist ältere, aber auch junge Menschen finden bei Mitgliedsorganisationen des Paritätischen NRW eine Vielzahl an vollstationären Pflegeeinrichtungen, wie zum Beispiel Altenheime, Senior*innenzentren, Senior*innenresidenzen, Pflegeheime und Hospize.

Dach vieler kleiner und mittelgroßer Träger

Der Paritätische NRW bildet hier das Dach für viele kleinere und mittelgroße Träger mit oft nur einer Einrichtung. Diese Träger zeichnet dabei oft eine stark ideell geprägte Arbeit aus: So ist die Dr. Heinrich Feuchter-Stiftung beispielweise auf Basis eines privaten Stiftervermögens und des Anspruchs entstanden, ältere Menschen in der Stadt zu unterstützen. Häufig fußen die Einrichtungen auf bürgerschaftlichem Engagement oder einer spirituellen Weltanschauung. Darüber hinaus gibt es Einrichtungen für spezielle Zielgruppen, etwa für pflegebedürftige Kinder oder sehbehinderte und blinde Menschen.

Was den Verband bewegt

Die Mitgliedsorganisationen des Paritätischen bilden eine große Vielfalt an Pflegekonzepten ab, die auf den individuellen Betreuungsbedarf der pflegebedürftigen Menschen zugeschnitten sind. Dem Verband ist dabei immer wichtig, dass die Menschen nach ihren eigenen Vorstellungen und Wünschen leben können. Deshalb gibt es unter dem Dach des Paritätischen NRW neben den vollstationären Pflegeeinrichtungen auch viele Angebote der Tagespflege und der ambulanten Pflege. Außerdem ist es dem Verband wichtig, Zukunftsthemen zu bewegen, wie den weiteren Ausbau vielfältiger neuer Wohnformen im Alter oder das Wohnen für ältere Menschen mit Behinderung sowie die konstante Verbesserung der Pflege-Qualität, unter anderem im Rahmen der Paritätischen Qualitätsgemeinschaft Stationäre Pflege.

Eingetretene Pfade verlassen

Der Paritätische NRW streitet für politische und finanzielle Rahmenbedingungen, die es den Einrichtungen und Diensten sowie ihren Mitarbeitenden ermöglichen, ihre Dienstleistung so zu erbringen, wie es ihre Fachlichkeit und ihr Selbstverständnis erfordern. Möglichst viel Selbstbestimmung für die auf Pflege angewiesenen Menschen, ausreichend qualifiziertes Personal und eine faire Bezahlung der Mitarbeitenden sind dabei das Ziel. Darüber hinaus will der Verband seine Mitgliedsorganisationen ermutigen, in diesem besonders stark regulierten Feld der sozialen Arbeit eingetretene Pfade zu verlassen, innovativ und mutig zu sein und sich auch als werteorientierter Arbeitgeber zu positionieren.


Zuordnung des Themas im Verband:

Fachbereich Vollstationäre Pflege
Fachgruppe Alter und Pflege (Fachgruppenleitung: René Bernards)

Ansprechperson

Sebastian Riebandt
Sebastian Riebandt
Fachreferent Vollstationäre Pflege

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Zu vielen unserer Themen gibt es fachliche Broschüren zum Herunterladen.

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