Der Paritätische NRW

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Zwei Menschen von hinten zu sehen, halten Händchen
© Rawpixel.com/Adobe Stock

LSBT*

Unter dem Dach des Paritätischen NRW gibt es ein breites Beratungs- und Unterstützungsangebot für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans*, Transgender und Menschen mit anderen sexuellen und geschlechtlichen Identitäten. Fast alle nordrhein-westfälischen LSBT*-Organisationen sind Mitgliedsorganisation des Verbandes, zum Beispiel Beratungsstellen wie rubicon Köln und Rosa Strippe in Bochum sowie Interessensverbände wie die Landesarbeitsgemeinschaft Lesben in NRW, das Queere Netzwerk NRW oder der Lesben- und Schwulenverband NRW.

Informieren, beraten, stark machen

Allen gemein ist, dass sie sich gegen Diskriminierung und Stigmatisierung queerer Menschen einsetzen und ihre Interessen gegenüber Politik und Öffentlichkeit vertreten. Sie beraten zu verschiedenen Themen und Lebenslagen, zum Beispiel zum Coming out, zur Gründung einer Regenbogenfamilie oder bei Diskriminierungs- und Gewalterfahrungen. Neben der Beratung leisten Mitgliedsorganisationen des Verbandes, wie SCHLAU NRW, auch Aufklärungsarbeit und bieten Fortbildungen, zum Beispiel für Lehr- und pädagogische Fachkräfte, an. Darüber hinaus gibt es unter dem Dach des Paritätischen ein vielfältiges Angebot für spezielle Zielgruppen aus der queeren Community. Dazu zählen zum Beispiel das Jugendzentrum anyway in Köln, die Rainbow Refugees Cologne, die Landesfachberatung für gleichgeschlechtliche Lebensweisen in der offenen Senior_innenarbeit oder Angebote für queere Menschen mit Behinderung. Wichtig ist dem Verband außerdem, dass die besonderen Bedarfe und Bedürfnisse von LSBTIQ*-Menschen in allen Bereichen der sozialen Arbeit, wie der Jugendhilfe, Pflege oder psychosozialen Beratung als Querschnittsaufgabe mitgedacht werden.

Forderung nach uneingeschränkter Akzeptanz

Der Paritätische NRW und seine Mitgliedsorganisationen kämpfen gemeinsam für eine uneingeschränkte gesellschaftliche Akzeptanz und eine rechtliche Gleichstellung von LSBTIQ* in allen Lebensbereichen und Lebenslagen. Sie fordern die Politik dazu auf, politische, rechtliche und soziale Voraussetzungen sowie ein Klima zu fördern, das sexuelle und geschlechtliche Vielfalt akzeptiert und Stigmatisierungen konsequent entgegenwirkt. Dazu muss auch die Bildungs- und Aufklärungsarbeit in den Schulen noch stärker forciert werden. Außerdem wirken sie beständig darauf hin, dass queere Angebote strukturell und finanziell bedarfsgerecht abgesichert und – auch im ländlichen Raum – ausgebaut werden.


Zuordnung des Themas im Verband:

Fachbereich Psychosoziale Beratung und LSBT*
Fachgruppe Migration, Frauen, Psychosoziale Beratung und LSBT* (Fachgruppenleitung: David Alexander Konrad)

Ansprechperson

Barbara Kanne
Barbara Kanne
Fachreferentin Psychosoziale Beratung und LSBT*

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Zu vielen unserer Themen gibt es fachliche Broschüren zum Herunterladen.

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