Der Paritätische NRW

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Mensch mit Downsyndrom schlägt mit anderer Person per Handschlag ein. Beide lächeln.

Neue Delegierte für die LAG der Werkstatträte NRW und die LAG der Werkstatt Frauenbeauftragten NRW gewählt

Ende 2025 wurden in den Werkstätten für Menschen mit Behinderungen in NRW neue Werkstatträte und Frauenbeauftragte gewählt. Ähnlich wie Betriebsrät*innen vertreten sie die Interessen der Beschäftigten in ihren Betrieben. Über die Landesarbeitsgemeinschaften (LAG) der Werkstatträte NRW sowie der Werkstatt‑Frauenbeauftragten NRW bringen sie ihre Anliegen in die Landes- und Bundespolitik ein. In beiden Gremien sind Beschäftigte aus Werkstätten vertreten, die von Mitgliedsorganisationen des Paritätischen NRW betrieben werden.

LAG der Werkstatträte NRW

Die LAG der Werkstatträte NRW besteht aus 17 Delegierten, davon sind 7 Beschäftigte in Mitgliedsorganisationen des Paritätischen NRW. Im Februar 2026 kamen fast 70 Werkstatträte und Vertrauenspersonen aus 44 Werkstätten zusammen, um die neuen Delegierten aus den Reihen des Paritätischen zu wählen. Gewählt wurden: Dirk Fensterseifer von WIR, Tanja Krahn von den Lübbecker Werkstätten, Lulzim Lushtaku von den Rurtalwerkstätten, Markus Korn von den Rhein-Sieg Werkstätten, Max Haberland von der Lebenshilfe Aachen, Manuel Rodriguez Möller von der Lebenshilfe Oberhausen und Kathrin Lemmnitz vom Lippischen Blinden- und Sehbehindertenverein. In den kommenden vier Jahren setzen sie sich unter anderem für ein gerechteres Entgelt, verbesserten Gewaltschutz, die Etablierung von Leichter Sprache, stärkere Mitwirkung und die Weiterentwicklung der Werkstätten ein. Die konstituierende Delegierten-Versammlung, bei der die Delegierten aus allen Wohlfahrtsverbänden zusammenkommen und ihre Sprecher*innen wählen, fand im März im nordrhein-westfälischen Landtag statt. 

LAG der Werkstatt Frauenbeauftragten NRW

Die LAG der Werkstatt Frauenbeauftragten NRW ist ein noch junges Gremium. Ihre Gründung im Jahr 2024 gilt als wichtiger Meilenstein für Gleichstellung und Frauenrechte in der Eingliederungshilfe und stärkt die politische Mitbestimmung von Frauen in Werkstätten. Die Delegierten vertreten die Interessen von mehr als 30.000 weiblichen Werkstattbeschäftigten in NRW, zum Beispiel, wenn es um Gleichberechtigung, Frauenrechte, Schutz vor Gewalt und gute Zusammenarbeit geht. Drei der insgesamt 15 gewählten Delegierten arbeiten bei Mitgliedsorganisationen des Paritätischen NRW. Im Februar 2026 neu gewählt wurden: Elke Rosin von WIR, Jenny Müller von Dein Werk Heinsberg und Ina Beer von der Lebenshilfe Lemgo. An der Wahl nahmen 35 Frauenbeauftragte und Vertrauenspersonen aus 44 Mitgliedsorganisationen des Paritätischen teil. Bei der konstituierenden Delegierten-Versammlung im März 2026 in Dortmund wählten die neuen Delegierten ihren Sprecher*innenrat.