
Barrierefreiheit im ÖPNV jetzt umsetzen
Der öffentliche Nahverkehr ist auch 2026 für viele Menschen in NRW nicht barrierefrei zugänglich. Defekte Aufzüge, zu hohe Ein- und Ausstiege bei Bus und Bahn und andere Hürden erschweren täglich die Mobilität zahlreicher Menschen und schränken damit ihre soziale Teilhabe ein. Der Landesbehindertenrat NRW und das landesweite Bündnis Sozialverträgliche Mobilitätswende NRW, dem auch der Paritätische NRW angehört, rufen deshalb erneut zum landesweiten Protesttag am 5. Mai 2026, dem Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung, auf.
Auf Missstände aufmerksam machen
Gemeinsam mit zahlreichen Verbänden und Organisationen organisieren der Landesbehindertenrat NRW und das Bündnis Sozialverträgliche Mobilitätswende NRW in ganz NRW kreative Aktionen, um auf Missstände im ÖPNV vor Ort hinzuweisen und konkrete Verbesserungen einzufordern. Nach dem erfolgreichen Protesttag im vergangenen Jahr sehen sich die beiden Partner in ihrem Engagement bestärkt.
Über das Bündnis
Das Bündnis Sozialverträgliche Mobilitätswende NRW wurde 2022 von unterschiedlichen Akteuren der Zivilgesellschaft ins Leben gerufen, um gemeinsam die nachhaltige Transformation der Mobilität in NRW zu begleiten. Es bündelt die Expertise zahlreicher Organisationen (Gewerkschaften, Sozial- und Umweltverbände, Verkehrsverbände sowie zivilgesellschaftliche Initiativen) und vertritt gemeinsam mehr als vier Millionen Mitglieder in NRW. Das Bündnis wird unterstützt und gefördert von der Stiftung Mercator und ist ein regionales Pendant zum Bündnis Sozialverträgliche Mobilitätswende auf Bundesebene.