Der Paritätische NRW

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Fünf nebeneinander stehende Personen halten bunte Smileys mit unterschiedlichen Gesichtsausdrücken vor ihre Gesichter
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Koa­li­ti­ons­ver­trag in NRW: VdK NRW sieht vie­le gu­te An­sät­ze und pocht auf zü­g­i­ge Feh­ler-Kor­rek­tur

Fünfeinhalb Wochen nach der Landtagswahl steht die neue Koalition in NRW. Der VdK NRW, Mitgliedsorganisation im Paritätischen, sieht im vorgestellten Koalitionsvertrag von CDU und Bündnis90/Die Grünen zahlreiche gute Ansätze. Vor allem die Vorhaben in den Bereichen Soziales, Gesundheit und Pflege entsprechen den vielen Forderungen des VdK mit seinen fast 400.000 Mitgliedern in NRW. Der VdK-Landesvorsitzende Horst Vöge pocht allerdings darauf, dass es nicht nur bei Versprechungen oder Ankündigungen bleibt: „Den Fehlentwicklungen der vergangenen Legislaturperiode muss zügig entgegengesteuert werden. Wir nehmen die neue Landesregierung beim Wort.“

Vertrauen zurückgewinnen

Insbesondere sind in dem Vertrag die Begriffe Barrierefreiheit und Teilhabe mehrfach verankert. „Hier begrüßen wir, dass die UN-Behindertenrechtskonvention verpflichtend und konsequent umgesetzt werden soll“, betont Vöge. In diesem Zusammenhang setzt er darauf, dass der inklusive Arbeitsmarkt mit Nachdruck fortgeführt und ausgebaut wird. Auch die geplanten Entlastungen für pflegende Angehörige und eine Armutskonferenz seien wichtige Bausteine zur gesellschaftlichen Förderung. Bedingt durch die Pandemie habe sich bei der neuen Landesregierung zum Glück der Begriff Einsamkeit zu einem Handlungsfeld entwickelt. „Wir sind neugierig, wie zudem neu zu schaffende Instrumente wie etwa Bürgerräte auf Landesebene ihre Wirkung erzielen und den Menschen in unserem Bundesland endlich das zurückgeben, was sie von der Politik erwarten - Vertrauen!"