Der Paritätische NRW

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Ein rotes umkreistes Kreuz mit einem roten Buntstift
© Ulrike Leone/Pixabay

Land­tags­wahl NRW: Wohl­fahrts­ver­bän­de star­ten In­i­tia­ti­ve „Weil so­zial re­le­vant ist. #mit­wäh­l­en“

OGS, Kitas oder Pflege finden keine Mitarbeitenden mehr, Ukraine-Krieg und Corona spalten die Gesellschaft und die Lebenshaltungskosten werden für viele Menschen unbezahlbar: Die sozialen Fragen werden die nächste Legislaturperiode in NRW prägen. Die Landesarbeitsgemeinschaft der nordrhein-westfälischen Wohlfahrtsverbände (LAG Freie Wohlfahrtspflege NRW), der auch der Paritätische NRW angehört, hat daher die Initiative „Weil sozial relevant ist. #mitwählen“ gestartet. Was sind die Forderungen aus Sicht der sozialen Arbeit? Und was sagen die Parteien dazu? Vom Klimaschutz über Digitalisierung bis zur Armutsbekämpfung: Auf der Internetseite der Freien Wohlfahrtspflege und bei Youtube können sich Bürger*innen im Vorfeld der Landtagswahl über die Haltung der Parteien zu den zentralen Forderungen im sozialen Bereich informieren.

Wohlfahrtsverbände bringen Politik und Praxis ins Gespräch

Im Vorfeld der Landtagswahl haben die Wohlfahrtsverbände Politik und Praxis miteinander ins Gespräch gebracht: Welche sozialpolitischen Vorhaben stellen die Spitzenkandidat*innen der Parteien in den Fokus? Was sagen die integrationspolitischen Sprecher*innen zur Flüchtlingspolitik? Und wie steht es eigentlich um die Jugendlichen, die in Pandemie-Zeiten allzu oft zurückstecken mussten?

Aufruf zur Wahl – für ein soziales NRW

Jugend braucht Chancen, Offener Ganztag ohne Lücken oder Heimat ohne Grenzen denken: Auf der Internetseite www.freiewohlfahrtspflege-nrw.de finden sich neben den Forderungen der Wohlfahrtsverbände und ihren Wahlprüfsteinen mit Antworten der Parteien (laufend aktualisiert) auch Grafiken für Internet und Social Media. „Wir rufen alle Bürger*innen und sozialen Organisationen in NRW auf: Streitet mit uns für ein soziales NRW auch morgen, werdet laut im Netz und nicht zuletzt: Geht am 15. Mai zur Wahl!“, so Christian Woltering, Vorsitzender der Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege in NRW und Landesgeschäftsführer des Paritätischen NRW.

Landtagswahl ist die zentrale politische Weichenstellung

„Wer wählt, übernimmt Verantwortung. Und wir alle haben eine Verantwortung für ein soziales NRW - weil sozial relevant ist! Die Landtagswahl ist die zentrale politische Weichenstellung für die nächsten Jahre. Wichtig dafür ist, dass Menschen ihr Wahlrecht ausüben und für eine der demokratischen Parteien ihre Stimme abgeben”, so Woltering, „Nicht zufällig haben wir uns für den Hashtag #mitwählen entschieden: Wer seine Zukunft gestalten will, der muss die Möglichkeiten, die sich bieten, nutzen. Die Landtagswahl in NRW ist eine zentrale Möglichkeit dazu. Alleine mögen wir nicht viel ausrichten können, aber gemeinsam können wir auch politische Mehrheiten und damit die politische Zukunft des Landes beeinflussen.“

Hintergrundinfo: Die Freie Wohlfahrtspflege in NRW

In der Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege NRW haben sich die Arbeiterwohlfahrt, die Caritas, der Paritätische, das Deutsche Rote Kreuz, die Diakonischen Werke und die Jüdischen Gemeinden mit ihren 16 Spitzenverbänden zusammengeschlossen. Die Freie Wohlfahrtspflege NRW weist auf soziale Missstände hin, initiiert neue soziale Dienste und wirkt an der Sozialgesetzgebung mit. Mit ihren Einrichtungen und Diensten bieten sie eine flächendeckende Infrastruktur der Unterstützung für alle, vor allem aber für benachteiligte und hilfebedürftige Menschen an. Ziel der Arbeit der Freien Wohlfahrtspflege NRW ist die Weiterentwicklung der sozialen Arbeit in Nordrhein-Westfalen und die Sicherung bestehender Angebote.

www.youtube.com/WohlfahrtspflegeNRW