Der Paritätische NRW

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Person vor Computer-Bildschirm von hinten zu sehen
© Anton/Adobe Stock

Neu­es Be­ra­tung­s­an­ge­bot für quee­re Men­schen zum The­ma Ha­te Speech

Seit dem letzten Jahr gibt es neue gesetzliche Grundlagen zur Bekämpfung von Hasskriminalität, strafbaren Falschnachrichten und anderen strafbaren Handlungen in sozialen Netzwerken. Die Landeskoordination der Anti-Gewalt-Arbeit für Lesben, Schwule und Trans* in NRW will queere Menschen, die im Netz angefeindet werden, ermutigen, sich über die Möglichkeiten einer Strafanzeige zu informieren und beraten zu lassen. Dafür hat sie die Kampagne „Ich zeige das an!“ um Informationen zum Thema Hate Speech ergänzt. Die Landeskoordination der Anti-Gewalt-Arbeit für Lesben, Schwule und Trans* in NRW hat ihren Sitz im rubicon Köln, Mitgliedsorganisation im Paritätischen NRW.

Hate Speech melden und Anzeige erstatten

Queere Menschen werden im Netz oft angegriffen. In sozialen Netzwerken und auf Dating-Plattformen werden sie beschimpft oder bedroht. Solche Hasskommentare sind häufig rassistisch, sexistisch, antisemitisch, behindertenfeindlich und / oder homo- und trans*feindlich. Im Rahmen der Kampagne „Ich zeige das an!“ will die Landeskoordination der Anti-Gewalt-Arbeit für Lesben, Schwule und Trans* in NRW betroffenen Menschen verdeutlichen, dass sie so etwas nicht tolerieren müssen. Auf www.ich-zeige-das-an.de sowie mittels einer Postkarten-Aktion informiert die Landeskoordination, welche Möglichkeiten es gibt, sich gegen Hate Speech im Internet zur Wehr zu setzen. Zu Fragen rund um die Strafanzeigenstellung bietet sie NRW-weit Beratungen an.