Der Paritätische NRW

Navigation

Ein Holzzaun in den Farben der ukrainischen Flagge
© Tina Hartung / Unsplash

So­li­da­ri­tät mit Ukrai­ne: Kriegs­flücht­lin­ge in NRW auf­neh­men!

Der Paritätische NRW verurteilt den russischen Angriff auf die Ukraine auf das Schärfste. Das Leid der Zivilbevölkerung muss nun, so gut es geht, abgemildert werden: Die Menschen im Kriegsgebiet müssen schnelle humanitäre Hilfe bekommen. Die Menschen, die fliehen, brauchen den Schutz der europäischen Nachbarländer. Auch in NRW gilt es nun, die entsprechenden Vorkehrungen zu treffen.

Hunderttausende sind auf der Flucht

Seit dem Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine sind hunderttausende Menschen auf der Flucht, über 500.000 sind laut UN-Angaben bereits in die EU eingereist. Und die Europäische Union bereitet sich auf viele weitere Flüchtlinge vor. Auch Deutschland und insbesondere NRW als bevölkerungsreichstes Bundesland und größter Ballungsraum muss sich, nach Einschätzung des Paritätischen NRW, nun darauf vorbereiten, schutzsuchende Menschen aus dem Kriegsgebiet aufzunehmen und zu versorgen. Den Wohlfahrtsverbänden kommt hierbei mit ihrer Kompetenz, ihren Erfahrungen und vielfältigen sozialen Beratungs- und Versorgungseinrichtungen eine zentrale Rolle zu.

Flüchtlinge aufnehmen: Verbände in NRW wollen helfen

„Wir sind alle noch immer geschockt von dem kriegerischen Angriff Russlands auf die Ukraine. Krieg und Völkerrechtsbruch, vor allem aber menschliches Leid, Flucht und eine humanitäre Katastrophe – nun auch Mitten in Europa – berühren uns nicht nur als Menschen zutiefst, sondern auch als Wohlfahrtsverband“, sagt Christian Woltering, Landesgeschäftsführer des Paritätischen NRW. „Wir werden, gemeinsam mit unseren Mitgliedsorganisationen sowie mit den anderen Wohlfahrtsverbänden in NRW alles tun, um möglichst schnelle, unbürokratische Hilfen für die Menschen zu organisieren, die bei uns schon sehr bald Schutz suchen werden. Als Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege NRW haben wir bereits das zuständige NRW-Ministerium kontaktiert und unsere Unterstützung angeboten“, so Woltering weiter. Die Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege NRW ist der Zusammenschluss aller Wohlfahrtsverbände auf Landesebene, deren Vorsitz der Paritätische NRW derzeit hat.

Menschen in der Ukraine unterstützen: Jetzt spenden

Der Paritätische NRW unterstützt den Spendenaufruf der „Aktion Deutschland Hilft". Die „Aktion Deutschland Hilft“ organisiert mittlerweile Nothilfemaßnahmen im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg und ruft zu Spenden auf. Auch Mitgliedsorganisationen unter dem Dach des Paritätischen sind bereits mit Projekten in der Ukraine aktiv oder sondieren mit lokalen Partnerstrukturen und Länderbüros in der Ukraine und in Anrainerstaaten Möglichkeiten der Nothilfe für die Bevölkerung vor Ort.