Der Paritätische NRW

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Mehrere junge Menschen sitzen beieinander, eine Person lächelt in die Kamera
© jackfrog/Adobe Stock

Stu­die­ren­den­wer­ke wol­len kli­ma­neu­tral wer­den

Die nordrhein-westfälischen Studierendenwerke wollen künftig noch nachhaltiger wirtschaften und so bis 2030 klimaneutral werden. Diesen Beschluss hat die Arbeitsgemeinschaft Studierendenwerke NRW gefasst. Dieser gehören zwölf Studierendenwerke an – allesamt Mitgliedsorganisationen des Paritätischen NRW.

Den CO2-Fußabdruck messen

Bereits jetzt haben die Studierendenwerke vielfältige Maßnahmen ergriffen. Sie sparen beispielsweise in den Mensen gezielt Energie ein, vermeiden Müll, kaufen bevorzugt Produkte aus nachhaltiger Produktion ein, beziehen für die Wohnheime Ökostrom oder rüsten ihre Fahrzeugflotten Richtung E-Mobilität um. Mit Hilfe externer Expert*innen sollen die Maßnahmen weiter vorangetrieben werden. Unter anderem wollen die Studierendenwerke bis 2023 einen so genannten „Corporate Carbon Footprint“, durchführen, der alle Emissionen erfasst, die eines Jahres erzeugt werden und zeigt, welchen CO2-Fußabdruck die Studierendenwerke erzeugen.

Starkes Signal – auch Richtung Politik

Mit ihrem Beschluss möchten die Arbeitsgemeinschaft Studierendenwerke NRW ein starkes Signal Richtung Studierende, Hochschulen und Land NRW senden und ihrer ökologischen Verantwortung gerecht werden. „Das gerade im Koalitionsvertrag verabredete Ziel der neuen Landesregierung, die Hochschulen im Land bis 2035 klimaneutral zu machen, begrüßen wir ausdrücklich. Mit ihren energieintensiven Gebäuden, gerade den Wohnheimen und Gastronomiebetrieben, bieten sich die Studierendenwerke gern für eine enge Zusammenarbeit mit Land und Hochschulen an, um noch schneller zum Ziel zu kommen,“ so Dr. Jens Schröder, stellvertretender Sprecher der Arbeitsgemeinschaft.