
Briefmarken kaufen – Menschen helfen: Die neuen Wohlfahrtsmarken 2026 sind da
Wer Wohlfahrtsmarken kauft, tut damit weit mehr, als Porto zu bezahlen. Seit 77 Jahren gibt es die Sondermarken der Freien Wohlfahrtspflege, also Briefmarken, die durch einen Zusatzbeitrag Einrichtungen und Projekte der sozialen Arbeit unterstützen. Die diesjährigen Motive zeigen drei Persönlichkeiten, die mit ihrem Engagement im sozialen Bereich vielen Menschen geholfen haben.
Kleine Geste für Guten Zweck
Wer Briefe oder Postkarten versendet, kann mit den jährlich erscheinenden Wohlfahrtsmarken einen kleinen Beitrag zur Unterstützung der sozialen Arbeit in Deutschland leisten. Denn die Kosten für die Wohlfahrtsmarken beinhalten einen Spendenbeitrag, der den Wohlfahrtsverbänden, darunter auch dem Paritätischen NRW, zu Gute kommt. Die Verbände unterstützen mit den zusätzlichen Mitteln ihre Projekte und Einrichtungen, die immer schon, doch in der aktuellen politischen Lage noch mehr, an ihren Kapazitätsgrenzen arbeiten und auf jede Unterstützung angewiesen sind. Ob Hilfsangebote für Kinder und Familien, Einrichtungen der Alten- oder Behindertenhilfe oder die Arbeit mit geflüchteten, suchtkranken und arbeitslosen Menschen – die Einnahmen aus den Wohlfahrtsmarken kommen dort an, wo sie dringend gebraucht werden.
Solidarität per Porto zeigen
Unter dem Titel „Helferinnen und Helfer der Menschheit 2.0“ zeigen die Motive der diesjährigen Sondermarken herausragende Persönlichkeiten der Wohlfahrtspflege: Agnes Karll als Gründerin des Deutschen Krankenpflegeverbands, Ernst Jakob Christoffel als Gründer der Christoffel-Blindenmission und Eduard Zimmermann, der den WEISSEN RING, eine Mitgliedsorganisation des Paritätischen Gesamtverbandes, mitbegründete. Mit einem Zusatzbeitrag von 40 Cent bei der 95-Cent-Briefmarke (Motiv Agnes Karll), 45 Cent bei der 110-Cent-Briefmarke (Motiv Ernst Jakob Christoffel) und 55 Cent bei der 180-Cent-Briefmarke (Motiv Eduard Zimmermann) können die Wohlfahrtsmarken online erworben werden. Wer also die nächste Postkarte oder den nächsten Brief verschickt, kann das „Porto mit Herz“ nutzen, um ein Zeichen für eine solidarische Gesellschaft zu setzen und damit ganz nebenbei etwas Gutes tun.