Eine Filmkamera im Einsatz. Hinter ist eine Person erkennbar, die die Kamera bedient.

Filme über Solidarität

Filmreihe von Jugendlichen beleuchtet das Thema Solidarität von verschiedenen Seiten

In der heutigen Leistungsgesellschaft zählt mehr und mehr das Individuum. Gleichzeitig kämpfen viele Menschen mit ähnlichen Problemen und Zukunftsgedanken. Solidarität zu zeigen, wird daher immer wichtiger. In der neuen Filmreihe „Schulter an Schulter“ des Medienprojekts Wuppertal, Mitgliedsorganisation im Paritätischen NRW, begeben sich junge Menschen filmisch auf die Suche nach Solidarität in ihrer eigenen Lebenswelt. Dabei stoßen sie auf gute Ideen, kritische Fragen und viel Handlungsbedarf.

Acht verschiedene Filme

Entstanden sind acht sehr unterschiedliche Filme, darunter auch ein Trickfilm. Ein Film geht der Frage nach, wie Gemeinschaft gestaltet und wie die Nachbarschaft gestärkt werden kann. Einer anderer beschäftigt sich mit männlicher Solidarität und Alltagsrassismus. Andere junge Menschen beschäftigen sich mit der Frage, was getan werden muss, damit alle Menschen auf der Welt ein besseres und gerechteres Leben haben können. In einem Kurzfilm geht es um die eigene Verantwortung, sich anderen gegenüber so zu verhalten, wie man selbst behandelt werden möchte. Auch die Fridays for Future-Bewegung, das leistungsorientierte Schulsystem und Europa sind Themen der Filme.

Als DVD und online erhältlich

Die Filmreihe hilft dabei, ein komplexes Thema greifbarer zu machen und dem Begriff der Solidarität Gesichter zu geben und ihn mit Geschichten, Handlungen und Meinungen zu füllen. Durch die kritische Reflexion und positive Beispiele wollen die Filme zu mehr Solidarität bewegen: in den Köpfen junger Menschen, im Handeln und in der Gesellschaft. Das Medienprojekt Wuppertal bietet die Filmreihe als DVD zum Kauf oder zur Ausleihe und online als Stream oder Download an. Sie eignet sich als Bildungs- und Aufklärungsmittel, zum Beispiel für den Unterricht in Schulen.

 

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