Bild aus dem Kurzfilm „Endlich sicher“. Illustration einer Gruppe von Personen mit unterschiedlicher Hautfarbe, verschiedenenen Geschlechtern und sexuellen Orientierungen.

Endlich sicher

Kurzfilm veranschaulicht die Situation geflüchteter LSBTI*-Menschen in Deutschland

Die Landeskoordination der Anti-Gewalt-Arbeit für Lesben, Schwule und Trans* in NRW hat einen animierten Kurzfilm über die Situation geflüchteter LSBTI*-Menschen herausgebracht. „Endlich sicher“ wendet sich sowohl an die Geflüchteten selbst, als auch an Mitarbeitende von Landes-und Kommunalunterkünften. Die Landeskoordination der Anti-Gewalt-Arbeit für Lesben, Schwule und Trans* in NRW ist eine vom Land NRW geförderte Fachstelle. Träger ist rubicon, Mitgliedsorganisation im Paritätischen NRW.

Viele Infos in mehreren Sprachen

Der rund vierminütige Film macht die Verfolgungsgeschichten LSBTI*-Geflüchteter und die engagierte Unterstützung von Beschäftigten der Landes-und Kommunalunterkünfte sichtbar. Gleichzeitig gibt er Grundinformationen über die Rechte LSBTI*-Geflüchteter und zeigt, dass die gesellschaftliche Teilhabe von lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans* und inter* Menschen in Deutschland immer selbstverständlicher wird. Darüber hinaus beschreibt der Film mögliche Wege, wie die Unterstützung für ein selbstständiges und gewaltfreies Leben von LSBTI*-Geflüchteten noch flächendeckender und schneller gelingen kann. Um möglichst viele Menschen zu erreichen gibt es den Film auf Arabisch, Deutsch, Englisch, Farsi, Französisch, Russisch, Türkisch und Urdu.

Schutz erhalten und frei leben

Das NRW-Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration hat die Produktion des Films unterstützt. „Menschen, die wegen ihrer sexuellen oder geschlechtlichen Identität in ihren Heimatländern verfolgt wurden, sollen bei uns Schutz erfahren. Dazu gehört auch das Bewusstsein, dass LSBTI* Menschen in Deutschland das Recht haben, zu lieben, wen sie möchten, und ihre Identität offen und frei zu leben. Mit dem Kurzfilm werden genau diese wichtigen Werte transportiert,“ unterstreicht der zuständige Minister Joachim Stamp die Botschaft des Films.

 

Bild: aus dem Kurzfilm „Endlich sicher“