Eine Krankenschwester steht vor einem Haus

welcome@healthcare

Der Pflege- und Gesundheitsbereich steht seit einiger Zeit vor der Herausforderung eines wachsenden Fachkräftemangels. Gleichzeitig sind viele geflüchtete Menschen auf der Suche nach einem Weg in den Arbeitsmarkt. Wenn also geflüchtete Menschen den Weg in das Berufsfeld Pflege und Gesundheit finden, eröffnen sich Chancen für beide Seiten. Hier setzt das Projekt welcome@healthcare an.

Sicherung von Fachkräften in Pflege- und Gesundheitsfachberufen


Ziel der neuen Koordinierungsstelle welcome@healthcare ist es, geflüchtete Menschen für Pflege- und Gesundheitsberufe zu gewinnen und zu qualifizieren. Um den Spagat zwischen den Anforderungen der Fachberufe und den Spezifika der Zielgruppe zu schaffen, werden passende Verfahren zur Feststellung von Qualifizierungen und Kompetenzen entwickelt. Letztendlich geht es darum, Standards für Integrations- und Ausbildungsprozesse im Pflege- und Gesundheitssektor zu etablieren, welche gegebenenfalls auch für andere Zielgruppen angepasst werden können. So können auf lange Sicht die notwendigen Fachkräfte für Pflege- und Gesundheitsfachberufe gesichert werden.

Beitrag zur Integration Geflüchteter


Neben dem innovativen Bildungs- und Beratungsansatz leistet die Koordinierungsstelle zudem einen wichtigen Beitrag zur Integration: Denn wenn Geflüchtete frühzeitig auf ihr Interesse an der Arbeit in Pflege- und Gesundheitsfachberufen angesprochen und sie koordiniert informiert und unterstützt werden, ist das die beste Integrationshilfe in Arbeit und Gesellschaft. Der enge Austausch der Koordinierungsstelle mit Institutionen der Migrations- und Integrationsarbeit hilft zudem Doppelstrukturen zu vermeiden.

Projekt der Freien Wohlfahtspflege NRW


„Welcome@healthcare - Koordinierungsstelle für Geflüchtete in Pflege- und Gesundheitsfachberufen NRW“ ist ein Projekt der Freien Wohlfahrtspflege NRW. Der Paritätische NRW ist Träger des Projektes, durchgeführt wird es von der Paritätischen Akademie NRW. Die Finanzierung erfolgt aus Mitteln des NRW-Gesundheitsministeriums und der Freien Wohlfahrtspflege NRW. Die Projektlaufzeit geht von November 2016 bis Oktober 2019.