Pflegerin mit Seniorin

Teil- und vollstationäre Pflege

Pflegebedürftige, meist ältere, aber auch junge Menschen finden bei Mitgliedsorganisationen des Paritätischen NRW eine Vielzahl an teil- und vollstationären Einrichtungen. Dazu gehören neben vollstationären Pflegeeinrichtungen (Altenheime, Seniorenzentren, Seniorenresidenzen, Pflegeheime) und Hospizen auch teilstationäre Angebote in Tages- und Nachtpflegeeinrichtungen.

Dach vieler kleiner und mittelgroßer Träger


In vollstationären Pflegeeinrichtungen wohnen und leben die Menschen dauerhaft und werden von Fachkräften rund um die Uhr betreut und gepflegt. Der Paritätische NRW bildet hier das Dach für viele kleinere und mittelgroße Träger mit oft nur einer Einrichtung. Diese Träger zeichnet dabei eine stark ideell geprägte Arbeit aus: So ist die Dr. Heinrich Feuchter-Stiftung bespielweise auf Basis eines privaten Stiftervermögens und des Anspruchs entstanden, ältere Menschen in der Stadt zu unterstützen. Häufig fußen die Einrichtungen auf bürgerschaftlichem Engagement oder einer spirituellen Weltanschauung. Darüber hinaus gibt es Einrichtungen für spezielle Zielgruppen, etwa für pflegebedürftige Kinder oder sehbehinderte und blinde Menschen.

Breites Spektrum an Pflegeleistungen


Tages- und Nachtpflegeeinrichtungen betreuen Menschen, die ansonsten zu Hause gepflegt werden, zu bestimmten Zeiten. Sie wollen aber auch die (pflegenden) Angehörigen entlasten. Einige Mitgliedsorganisationen des Paritätischen NRW, wie etwa Fauna in Aachen, bieten verschiedene Pflegeleistungen an, zum Beispiel eine Kombination aus Tagespflege und weiteren ambulantem Unterstützungsleistungen.

Was den Verband bewegt


Nicht ausschließlich, aber ganz besonders für ältere, in der Mobilität eingeschränkte Menschen spielt die Orientierung auf eine Versorgung in unmittelbarer Nachbarschaft,  im Quartier, eine besondere Rolle. Außerdem bewegen Zukunftsthemen wie der weitere Ausbau vielfältiger neuer Wohnformen im Alter und Wohnen für ältere Menschen mit Behinderung sowie die konstante Verbesserung der Pflege-Qualität, unter anderem in Rahmen der Paritätischen Qualitätsgemeinschaft Stationäre Pflege und im Qualitätsbündnis Tagespflege, den Verband.

Eingetretene Pfade verlassen


Der Paritätische NRW streitet für politische und finanzielle Rahmenbedingungen, die es den Einrichtungen und Diensten sowie ihren Mitarbeitenden ermöglichen, ihre Dienstleistung so zu erbringen, wie es ihre Fachlichkeit und ihr Selbstverständnis erfordern. Möglichst viel Selbstbestimmung für die auf Pflege angewiesenen Menschen, ausreichend qualifiziertes Personal und eine faire Bezahlung der Mitarbeitenden sind dabei das Ziel. Darüber hinaus will der Verband seine Mitgliedsorganisationen ermutigen, in diesem besonders stark regulierten Feld der sozialen Arbeit eingetretene Pfade zu verlassen, innovativ und mutig zu sein und sich auch als werteorientierter Arbeitgeber zu positionieren.

Zuordnung des Themas im Verband:


Fachbereich Teil- und vollstationäre Pflege
Fachgruppe Fachgruppe Alter und Pflege (Fachgruppenleiter: Frank Wübbold)