Mädchen mit Trommeln

Jugend- und Kulturarbeit

Kinder, Jugendliche und junge Erwachsenen sollen die Möglichkeit haben, ihr Leben, ihre Zukunft und ihre Stadt mitzugestalten. Die Mitgliedsorganisationen der Jugend- und Kulturarbeit im Paritätischen NRW unterstützen sie dabei, zu selbstständigen, sozial engagierten, kritischen und in der Gesellschaft aktiven Menschen zu werden. 1983 wurde hierzu zusätzlich das Paritätische Jugendwerk NRW  gegründet.

Angebotsvielfalt in der Jugend- und Kulturarbeit


Zur Jugend- und Kulturarbeit gehören medien- und kulturpädagogische Angebote, Mädchen- und Jungenarbeit, interkulturelle Jugendarbeit sowie offene Angebote. Angebotsorte sind Jugendzentren, Mädchentreffs, Jugendkunstschulen, Abenteuerspielplätze, Jugendfarmen und sozio-kulturelle Zentren. Zusätzlich gibt es viele mobile Angebote.

Fokus auf Themen und den Sozialraum


Zu den Mitgliedsorganisationen des Paritätischen NRW gehören viele Initiativgruppen, die sich entweder auf ein bestimmtes Thema, wie Inklusion, oder auf einen Sozialraum, zum Beispiel ein Stadtviertel, beziehen. Ihnen allen gemein ist, dass sie von bürgerschaftlichem Engagement getragen werden und sie die Partizipation der jungen Menschen fördern.

Auf gesellschaftliche Veränderungen reagieren


Die Jugend- und Kulturarbeit reagiert auf gesellschaftliche Veränderungen und soziale Bewegungen. Beispiele hierfür sind die zunehmende Medienarbeit wie beim Medienprojekt Wuppertal, ComputerProjekt Köln oder der Mediencooperative Steinfurt. Auch die interkulturelle Öffnung, mit Mitgliedsorganisationen wie IFAK Bochum oder Multikulturelles Forum Lünen, und die LSBTTI*-Bewegung mit anyway Köln, dem ersten Jugendzentrum speziell für homo-, bi- und transsexuelle Jugendliche in Europa sind weitere Beispiele. Aus der Frauenbewegung sind darüber hinaus viele Angebote für Mädchen entstanden, wie der Mädchentreff Bielefeld oder die Kölner Lobby für Mädchen. Eine lange Historie im Paritätischen haben zudem die soziokulturellen Zentren, die seit den 1970er Jahren entstanden sind, wie die börse in Wuppertal.

Bürgerengagement und Selbstorganisation fördern


Der Paritätische NRW fördert die Selbstorganisation und das Bürgerengagement, das sich in den Vereinen und Initiativen der Jugend- und Kulturarbeit zeigt. Dieses anzuerkennen, zu beteiligen und zu fördern, ist die zentrale Forderung des Verbandes an Politik und Verwaltung. Der Verband unterstützt seine Mitglieder durch Fördermittel- und Stiftungsberatung sowie durch Programme wie „Kultur macht stark“.

Zuordnung des Themas im Verband:


Fachbereich Jugend- und Kulturarbeit
Fachgruppe Jugend, Frauen, Migration (Fachgruppenleiterin: Ute Fischer)