Der Paritätische NRW

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Christian Woltering vom Paritätischen NRW und Hartmut Krabs-Höhler vom Deutschen Roten Kreuz Landesverband Nordrhein.
© Deutsches Rotes Kreuz Landesverband Nordrhein

Der Pa­ri­tä­ti­sche NRW über­gibt LAG-Vor­sitz an das Deut­sche Ro­te Kreuz Lan­des­ver­band Nord­r­hein

03.01.2024

Der Paritätische NRW übergibt den Vorsitz der Arbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege des Landes Nordrhein-Westfalen nach zwei Jahren turnusgemäß zum Jahreswechsel 2023/2024 an das Deutsche Rote Kreuz Landesverband Nordrhein.

Sozialpolitische Themen wurden in den Fokus gerückt

„Wir haben in den zurückliegenden zwei Jahren unzählige sozialpolitische Themen in den Fokus gerückt und uns für die Mitarbeitenden der Freien Träger eingesetzt“ betont Christian Woltering, Landesgeschäftsführer des Paritätischen NRW, der in den zurückliegenden zwei Jahren den Vorsitz der Landesarbeitsgemeinschaft innehatte. Mit Blick auf die aktuellen Herausforderungen betont er weiter: „Die Rahmenbedingungen unserer Arbeit – sei es in Kitas, in der Pflege, im Offenen Ganztag oder in vielen weiteren sozialen Bereichen – sind gekennzeichnet durch Kürzungen, Sparmaßnahmen und einer Reduzierung unserer Angebote. Unsere Einrichtungen stehen aktuell mit dem Rücken zur Wand. Auf diese Missstände haben wir lautstark hingewiesen und waren ein wichtiger Mahner für die politischen Entscheidungsträger. Für die soziale Infrastruktur in unserem Land werden wir uns auch in Zukunft stark machen.“

Soziale Infrastruktur in NRW muss gesichert sein

Hartmut Krabs-Höhler, neuer Vorsitzender der Freien Wohlfahrt Nordrhein-Westfalen, macht deutlich, hieran anknüpfen zu wollen: „Mittelkürzungen und knapper werdende Haushaltsmittel engen unsere Möglichkeiten ein, uns für die Menschen in NRW einzusetzen. Die Freie Wohlfahrtspflege in Nordrhein-Westfalen wird weiterhin konsequent für die Bürgerinnen und Bürger und Träger der Freien Wohlfahrt eintreten.“ Und weiter: „Die Landesarbeitsgemeinschaft ist ein wichtiger Partner der Politik. Wir tragen maßgeblich zur Chancengleichheit und sozialen Stabilität im Land bei. Gemeinsam müssen wir Wege finden, die soziale Infrastruktur in NRW zu sichern.“